Geht es nach dem US-Startup Cometeer, bekommen Sie Ihren Kaffee demnächst in Trockeneis geliefert.

Kaffee in Barista-Qualität und Instant-Kaffee passen nicht wirklich zusammen. Ein US-Startup könnte das jetzt ändern, allerdings nicht auf die bekannte Art mit Pulverkaffee zum Aufgießen.

„Der beste Kaffee hat mehr Geschmackskomponenten als das beste Glas Wein“, erklärt Matthew Roberts, CEO des vor rund fünf Jahren von ihm mitgegründeten Unternehmens Cometeer. Sein Ziel war es diese Geschmacksvielfalt des Kaffees in Privathaushalte zu bringen, ohne dass dabei Barista-Fähigkeiten von Nöten sind.

Seine Lösung: Cometeer liefert bei rund 160°C eingefrorenen Kaffee, den man sich zuhause ins Gefrierfach legen kann. Um die Tiefkühlkette zu erhalten, wird der Kaffee in Trockeneis geliefert.

Statt des Instantpulvers bekommt man für rund 2 US-Dollar je Stück in Form eines Pucks gefrorenen Kaffee, der entweder mit heißem Wasser oder auch Milchschaum aufgegossen werden kann. Die Zubereitung ist also tatsächlich kinderleicht und flexibel. Und im Vergleich zu den 5 Dollar, die eine Kaffee im nächsten Coffeeshop in den USA kosten würde, auch günstiger als ein Coffee-to-go.

Cometeer selbst ist übrigens kein Kaffeeröster, sondern sieht sich als Plattform. CEO Roberts bezeichnet seine Firma sogar als „Technologieunternehmen in der Kaffeebranche“. Ziel war es die beste Methode zu finden Kaffee in unveränderter Barista-Qualität in die Haushalte zu liefern. Dafür holte man sich nicht nur die Unterstützung von Kaffeeröstern, sondern auch Wissenschaftlern des renommierten MIT.


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