Inhalt:

1. Was sind eigentlich Siebträger?
1.1 Wo liegt der Unterschied zwischen Einkreis- und Zweikreissystemen
1.2. Die Besonderheit: Der Dualboiler
1.3. Welchen Siebträger sollte ich wann kaufen?

2. Welche Pumpen-Typen gibt es für Siebträger?
2.1 Die Vibrationspumpe
2.2 Die Rotationspumpe
2.3 Kurzvergleich zwischen Vibrationspumpe & Rotationspumpe

3. Die PID-Steuerung
3.1 Was ist eigentlich eine PID-Steuerung?
3.2 Wie funktioniert eine PID-Steuerung?
3.3 Warum ist eine konstante Wassertemperatur so wichtig?
3.4 Wie finde ich die perfekten Einstellungen für meinen Espresso?

4. Die E61 Brühgruppe

Exkurs: Espressomühlen

5. Das Siebträger-Zubehör
5.1 Welche Pflegeutensilien werden benötigt?
5.2 Die Grundausstattung für Ihre Siebträgermaschine

6. Siebträger im Test
6.1 Siebträgermaschinen für unter 1.599,- €

7. Weiterführende Informationen

Was sind eigentlich Siebträger?

Er ist klein, aber immer bereit ein „Oho“ auszulösen – der Espresso. Den Besten bekommt man natürlich in Italien, aber wer kann schon für einen Espresso jedes Mal die Alpen überqueren. Und der Italiener ums Eck hat leider auch nicht rund um die Uhr geöffnet Die Lösung: Siebträgermaschinen

Mit Siebträgern lassen sich italienische Kaffeeköstlichkeiten zuhause zubereiten. Die Art und Weise der Kaffeeherstellung unterscheidet sich grundsätzlich vom deutschen Filterkaffee, aber auch von Kaffeevollautomaten. Wer mit einem Siebträger seinen Kaffee zubereitet, hat eine leidenschaftliche Beziehung zu diesem Getränk und möchte stets das Beste. Interessanterweise dauert es übrigens in etwa dieselbe Zeit, bis Sie einen fertigen Espresso von einem Kaffeevollautomaten oder einem Siebträger bekommen. Das Ergebnis jedoch wird ausdrücklich für die letztere Zubereitungsmethode sprechen.

Wo liegt der Unterschied zwischen Einkreis- und Zweikreissystemen?

Der Unterschied zwischen einer Einkreis- und einer Zweikreis-Espressomaschine ist im Prinzip schnell erklärt: Die Ausdrücke beschreiben, wie viele Wasserkreisläufe in der Siebträgermaschine verbaut sind. Bei der Einkreismaschine ist das einer, bei der Zweikreismaschine folglich zwei. Doch was bedeutet das genau? Und welchen Unterschied macht es für den Geschmack meines Espresso?

Espressomaschine ECM

Für den perfekten Kaffee braucht es nicht nur eine exzellente Bohne, sondern auch heißes Wasser. In einer Siebträgermaschine wird das Wasser in der Regel in einem einzelnen Boiler (Ausnahme: Dualboiler-Maschinen) erhitzt und bei Bedarf über den Wasserkreislauf entweder zur Dampfproduktion oder zum Aufbrühen des Espresso geleitet.

Im Einkreissystem werden sowohl das Wasser zum Aufbrühen als auch das Wasser zum Verdampfen, das wiederum auch zum Aufschäumen der Milch benötigt wird, durch das gleiche System gepumpt. Dies hat zur Folge, dass diese Espressomaschinen nach dem Brühen Zeit benötigen, bis der Kreislauf für die Dampfproduktion bereit ist. Erst dann kann die Milch aufgeschäumt werden. Zudem muss das System nach dem Dampfen wieder entlüftet werden. Bei einer Zweikreismaschine existieren hierfür separate Kreisläufe, so dass es möglich ist, während des Brühvorgangs bereits Milch aufzuschäumen.

Die Besonderheit: Der Dualboiler

Eine Besonderheit bzw. technische Neuerung im Siebträgerbereich bilden die Dualboilermaschinen. Diese Espressomaschinen verfügen über mehrere (meistens zwei) unabhängige Boiler. So ist es möglich, fast unbegrenzt und zeitgleich Dampf zu produzieren und dabei dennoch Kaffee auszulassen. Je nach dem über wie viele Kaffeeauslässe die Maschine verfügt, erhöht sich dabei die Anzahl der Kessel.

Daraus ergeben sich weitere Vorteile, die für die Anschaffung einer Dualboiler-Espressomaschine sprechen:

  • Stabile Temperatur: Gerade bei größeren Mengen kann so eine gleichbleibende Qualität des Espressos sichergestellt werden.
  • Boiler mit individuellen Temperaturen: Die einzelnen Boiler können auf unterschiedliche Temperaturen erhitzt werden. Damit ist es möglich sich individuell auf die ideale Wassertemperatur eines Getränkes festzulegen.

Welchen Siebträger sollte ich wann kaufen?

Ob Sie sich für ein Einkreissystem oder Zweikreissystem beim Kauf Ihrer Siebträgermaschine entscheiden, ist eigentlich keine Frage der Qualität der Maschine selbst. Hier gibt es eigentlich keinen Unterschied. Entscheidend ist die Frage, welche Art von Kaffee bevorzugen Sie besonders!

Einkreissystem Zweikreissystem Dualboiler
Liebhaber eines guten Espresso
geringer Milchverbrauch
Liebhaber von Cappuccino- oder Latte Macchiato usf.
mittlerer Milchverbauch
Liebhaber von Cappuccino- oder Latte Macchiato usf.
mittlerer Milchverbauch
eilige Espresso-Trinker

Espressotrinker, die selten Milch aufschäumen, werden den zweiten Kreislauf selten benutzen, wo hingegen die Freunde von Cappuccino, Latte Macchiato & Co. mit einem Einkreissystem auf Dauer keine große Freude haben werden.

Und wenn Sie große Mengen an Dampf und/oder Kaffee in kurzer Zeit produzieren, dann ist die Anschaffung einer Dualboiler-Maschine durchaus ratsam.

Wir empfehlen folgende Siebträger-Produzenten aus Erfahrung:

                    

Welche Pumpen-Typen gibt es für Siebträger?

Immer wieder werden wir gefragt, worauf es beim Kauf einer Siebträger Espressomaschine ankommt und wo die Unterschiede bei den einzelnen Maschinen liegen. Da wäre zum Beispiel die Frage des Pumpsystems, hier gibt es zwei unterschiedliche Lösungen: Die Vibrationspumpe & die Rotationspumpe

Worin unterscheiden sich nun die beiden Pumpentypen? Und wofür braucht man überhaupt eine Pumpe?

Die Pumpe erfüllt in der Espressomaschine zwei Aufgaben: Zum einen sorgt sie dafür, dass das Wassers über die Brühgruppe in die Tasse befördert wird und zum anderen wird mit Ihrer Hilfe der nötige Druck für die Kaffeezubereitung aufgebaut.

Die Vibrationspumpe

Vibrationspumpe für Siebträger

Die Art und Weise, wie der Druck aufgebaut wird ist dabei der Hauptunterschied zwischen den beiden Pumpentypen. Um den nötigen Druck im Siebträger entstehen zu lassen, benötigt die Vibrationspumpe einen Gegenpol. Im Fall des Siebträgers ist dieser das gepresste Kaffeepulver im Filterträger oder ein Blindsieb.

Dieser Gegenpol sorgt dafür, dass sich der Druck von ca. 9 bis 10 bar bei der Zubereitung jedes Mal neu aufbauen muss. Dieser Druckaufbau wird durch ein Schwingen und Vibrieren erreicht, das zur Folge hat, dass die Maschine während der Arbeit vernehmlich brummt und verglichen mit den Siebträgern mit Rotationspumpe lauter arbeitet.

Vibrationspumpe brachte die Espressomaschine in die privaten Haushalte.

Erfunden wurde die Vibrationspumpe zu Beginn der 1970er Jahre von der Firma ULKA. Da diese Pumpe günstig herzustellen ist und trotzdem ausreichende Mengen Wasser bewegen kann, hat dieses System es ermöglicht, dass Siebträger Espressomaschinen auch im privaten Sektor Einzug gehalten haben.

Die Rotationspumpe

Der zweite häufig verwendete Pumpentyp ist die Rotationspumpe. Die Rotationspumpe funktioniert nach dem Prinzip der Drehschieberpumpe. Dieses Prinzip ermöglicht es nicht nur, mehrere Brühgruppen gleichzeitig zu bedienen, sondern auch, den Druck konstant zu halten. Dazu wird auch kein Gegendruck mehr durch Kaffeepulver oder einen Blindsieb benötigt, wie bei einer Vibrationspumpe.

Rotationspumpe für Siebträgermaschine

Das hat zur Folge, dass die Maschine viel schneller brühbereit ist, als eine Maschine mit Vibrationspumpe und zudem noch deutlich ruhiger und geräuschärmer arbeitet. Für die Rotationspumpe spricht weiterhin, dass sie robuster und leistungsstärker ist. Auf der Contra-Seite stehen allerdings die höheren Herstell-, und damit Verkaufskosten und im Falle einer notwendigen Reparatur ist der Aufwand vergleichsweise höher als bei der Vibrationspumpe.

Kurzvergleich zwischen Rotations- und Vibrationspumpe

Vorteile der Vibrationspumpe:

  • kostengünstiger Preis bei ausreichender Laufleistung
  • einfache Wartung

Vorteile der Rotationspumpe:

  • leistungsstark
  • geräuscharm
  • robust
  • konstanter Druck

PID Steuerung für Siebträger

Die PID-Steuerung

Viele moderne Espressomaschinen werden heute mit einer PID-Steuerung angeboten. In diesem Abschnitt gehen wir der Frage auf den Grund, was für eine Aufgabe der Regler in einem Siebträger hat.

Was ist eigentlich eine PID-Steuerung?

Ein PID-Controller wird bei Siebträgern zur Regelung der Brühwassertemperatur eingesetzt. PID steht dabei für Proportional Integral Derivative, und bezieht sich auf den Aufbau der Steuereinheit. Ziel dieser Steuerung ist es, eine konstante Brühtemperatur zu erzeugen und erhalten, die unabhängig vom Volumen des Kessels arbeitet.

Wie funktioniert eine PID-Steuerung?

Die Bezeichnung PID leitet sich aus den drei Bestandteilen ab, die in jeweils unterschiedliche Weise auf eine Regelgrößenabweichung reagieren:

Das Grundprinzip eines PID-Reglers.    
(Grafik: The original uploader, CC BY-SA 3.0, Link)
  • Proportional misst dabei auf die Abweichung von Soll- zu Ist-Temperatur, proportional zur jeweiligen Stellgröße, in diesem Fall die Heizung des Boilers. Dabei gilt, je stärker der Ist- vom Soll-Wert abweicht, desto stärker drosselt er die Heizleistung. Je höher der P-Anteil ist, desto stärker neigt der Boiler zu Schwingungen.
  • Beim Integralteil der PID-Steuerung werden die Temperaturabweichungen fortlaufend aufsummiert und entsprechend korrigiert. Der I-Anteil berücksichtigt also die vergangenen Messwerte. Sind die Messtemperaturen bspw. zu niedrig wird die Heizung so lange angefeuert bis der Sollwert erreicht ist.
  • Der Differenzial Anteil nimmt Bezug auf die erwarteten Abweichungen; er wirkt also in die Zukunft. D.h. wenn über einen Zeitraum die Temperatur steigt, fährt der Differenzial Anteil die Heizung langsam zurück, so dass sich die Temperatur dem Soll-Wert langsamer annähert und es dann nicht zu erneuten starken Abweichungen kommt. Den D-Anteil der PID-Steuerung sollte man jedoch nicht zu stark einstellen, da er natürlich auch die Aufheizzeiten des Kessels beeinflusst und den Prozess unter Umständen verlängert. Das Zusammenspiel dieser drei Eigenschaften wird über die PID-Steuerung geregelt. Sie beeinflusst also drei verschiedene Größen und sorgt für eine konstante Temperatur während des Brühvorgangs.

Warum ist eine konstante Wassertemperatur so wichtig?

Eine konstante Brühtemperatur ist deshalb wichtig, weil Espresso beim Brühen sehr stark auf Temperaturschwankungen reagiert. Schon eine Abweichung von einem Grad Celsius kann bei bestimmten Röstungen dazu führen, dass man einen bitteren oder übersäuerten Espresso erhält.

Tipp!

Als kleine Regel kann man hier anführen: Je heller oder dunkler eine Röstung ist, umso stärker reagiert sie auf Temperaturschwankungen. Am robustesten verhalten sich daher mittlere Röstungen, die Abweichungen von ein paar Grad gut verkraften.

Hinzu kommen zwei Trends der letzten Jahre, die die Anforderungen an Siebträgermaschinen deutlich beeinflusst haben. Zum einen hat sich die Art der Röstungen geändert, was dazu führt, dass diese schneller auf Temperaturschwankungen reagiert und zum anderen werden immer mehr Siebträgermaschinen auch in Privathaushalten eingesetzt, was zur Folge hat, dass die Maschinen mit einer geringen Auslastung zu Recht kommen und deshalb schnell aufheizen müssen.

eine Tasse Espresso

Wie finde ich die perfekten Einstellungen für meinen Espresso?

Unser Tipp: Ausprobieren!

Ja, das klingt zuerst ein bisschen komisch, aber die Zubereitung eines köstlichen Espresso ist immer auch sehr stark vom Geschmack des Trinkenden abhängig und wird subjektiv wahrgenommen. So ist die empirische Methode immer noch die beste Art, etwa die beste Brühtemperatur für den perfekten (individuellen) Espresso zu finden. Natürlich ist diese Methode zeitaufwendig und kostenintensiv, da man sicherlich ein paar Kaffees brühen muss, bis man ein akzeptables Ergebnis erhält.

Stellen Sie zuerst den proportionalen Anteil ein, und halten die beiden anderen Werte konstant. Wenn das Ergebnis einigermaßen akzeptabel ist, passt man den Differentialanteil entsprechend an. Die Feinjustierung übernimmt dann der Integral Anteil, wobei darauf zu achten ist, dass man mit dieser Einstellung vorsichtig umgeht, da es zu einem sich aufschaukelnden System führen kann.

Wer sich die etwas Zeit beim Einstellen der PID-Steuerung sparen möchte, kann auch auf die Erfahrungen anderer zurückgreifen und deren Einstellungen ausprobieren. Diese finden sich meist in Foren wie z. B. hier.

Auch hier empfiehlt es sich ein bisschen auszuprobieren, da es natürlich auch noch andere Faktoren gibt, die den Geschmack des Espresso stark beeinflussen:

  • Art der Kaffeemischung
  • Röstung
  • Mahlgrad
  • verwendetes Wasser
  • Raumtemperatur
  • uvm.

Die E61-Brühgruppe

Eine Brühgruppe, manchmal auch Brüheinheit genannt, ist das Bauteil eines Siebträgers, in dem der eigentliche Brühvorgang des Kaffees erfolgt.

E61-Bruehgruppe

Die E61-Brühgruppe stellt im Bereich der Siebträger/Espressomaschinen heute das Non-plus-ultra dar. Im privaten Bereich ist sie die am meisten verbaute Brühgruppe, gerade weil sie von allen großen Herstellern in den Espressomaschinen verbaut wird.

Die E61-Brühgruppe verfügt über gute thermische Eigenschaften, ein ansprechendes Design und unterliegt einem geringen Verschleiß. Da sie von fast allen Herstellern verbaut wird, wird diese Brühgruppe in großen Stückzahlen produziert, was zur Folge hat, dass die Stückkosten zudem sehr gering sind.

Die Brühgruppe ist eine Errungenschaft der Firma Faema, die diese erstmal 1961 in einer Espressomaschine verbaut hat und damit eine echte Alternative zu den zu dieser Zeit weit verbreiteten Handhebel Maschinen geliefert hat. Grundlage dieser Technik ist ein so genanntes Thermosyphon-System. Dieses beheizt die Brühgruppe und den eingesetzten Siebträger. Mit Hilfe eines Wärmetauschers ist es zudem möglich, für den Espressobezug Frischwasser zu verwenden und kein Kesselwasser.

Aber auch während des Brühvorgangs zeigt sich die damalige Innovation. So wird zu Beginn des Brühvorgangs eine geringe Menge Wasser in den Sieb geleitet. Das hat zur Folge, dass das Kaffeemehl aufquillt und sich im Siebträger verfestigt. Mit Hilfe dieser Prä-Infusion kann das Kaffeemehl den hohen Druck, der beim Brühen entsteht, besser aufnehmen und ermöglicht so eine hochwertigere Espresso-Extraktion.


Exkurs: Espressomühlen

Für Espressoliebhaber mit einer eigenen Siebträgermaschine, ist es nur schwer vorstellbar bereits gemahlenen Kaffee aus dem Supermarkt zu kaufen. Er greift zum mit einer Espressomühle frisch gemahlenem Kaffee. Luftdicht abgepacktes Kaffeepulver behält natürlich ebenfalls lange sein Aroma, mit dem Kaffeepulver aus einer Mühle kann es allerdings nicht mithalten.

Um ein gleichmäßiges und damit qualitativ hochwertiges Ergebnis zu erzielen, sollte man auf ein elektrisches Hochleistungsmahlwerk setzen. Bei der Auswahl des richtigen Models sollte zudem darauf geachtet werden, dass das Mahlwerk nicht heiß läuft, da sonst das Aroma des Kaffees beeinflusst wird.

Insgesamt lässt sich sagen, dass das Kaffeepulver gleichmäßig und möglichst feingemahlen sein sollte. Davon hängt entscheidend der Genuss des Kaffees ab. Ein gut gemahlenes Kaffeepulver setzt dem heißen Wasser beim Brühvorgang den idealen Widerstand entgegen. So enthält der Espresso am Ende keine Bitterstoffe bzw. wirkt nicht wässrig.

KaffeeTechnik Seubert bietet deshalb viele seiner Siebträger praktischerweise als Bundles an, um gleich die passende Kaffeemühle mitgeliefert zu bekommen.

Lesen Sie zu dem Thema auch unseren Artikel eigens über Kaffeemühlen.


Tamper für die Espressozubereitung

Das Siebträger-Zubehör

Neben der passenden Kaffeemühle gibt es zu Siebträgern/Espressomaschinen noch eine ganze Reihe anderer Zubehörteile. Da wäre zum Beispiel der Tamper oder gleich eine komplette Tamperstation, diese dient der Verdichtung des Kaffeepulvers. Auch ein Abklopfkasten kann noch zusätzlich erworben werden. Preislich gibt es das notwendige Zubehör in allen Kategorien, im folgenden Abschnitt stellen wir Ihnen kurz vor, was es generell auf dem Markt gibt und was Sie unbedingt anschaffen sollten.

Oft werden wir gefragt, welches Zubehör für Siebträger braucht man nun unbedingt und was sind Gadgets, die man sich leisten kann, aber nicht unbedingt braucht?

Wir raten unseren Kunden folgendes: Um einen einfachen Espresso zu brühen, benötigen Sie einen Tamper mit einer Metallbasis (ist bei den hochwertigen Siebträgern häufig schon im Lieferumfang enthalten), zur hygienischen Entsorgung des Kaffeemehls benötigen Sie mindestens einen Abklopfkasten oder besser eine Sudschublade.

Um das Tampern zu erleichtern sollten Sie sich auch eine Tamperstation anschaffen, und für das Milch Aufschäumen benötigen Sie noch ein Milchkännchen in passender Größe. Wir empfehlen unseren Kunden hier, sich auch ein zweites, kleines Kännchen zu kaufen, mit dessen Hilfe man den Espresso in die aufgeschäumte Milch schütten kann. Mit dieser Grundausstattung an Siebträgerzubehör sollte Ihrem Espressogenuss nun nichts mehr im Wege stehen.

Welche Pflegeutensilien werden benötigt?

Im Umgang mit einem Siebträger kommt es aber nicht nur auf das richtige Zubehör an, sondern auch auf die passende Pflege. Als Fachhändler haben wir umfangreiche Erfahrung damit, wie Sie mit guter Reinigung und Pflege noch länger an Ihrer Espressomaschine Freude haben werden.

Um die Sauberkeit und Langlebigkeit Ihres Siebträgers zu gewährleisten raten wir Ihnen die regelmäßige Reinigung Ihres Siebträgers. Vor allem die Brühgruppe sollte nach Gebrauch sorgfältig von Kaffeerückständen befreit werden. Hierfür empfehlen wir Ihnen eine Gruppenrundbürste mit der Sie schön in die kreisförmige Vertiefung des Brühkopfes eintauchen und so auch tiefliegende Verschmutzungen entfernen können. Mit einer einfachen Reinigungsbürste reinigen Sie Ihren Filterträger und die leicht zugänglichen Stellen der Brühgruppe.

Die Grundausstattung für Ihre Siebträgermaschine

Als Grundausstattung an passendem Zubehör empfehlen wir mindestens:

  • einen Tamper mit passendem Durchmesser und Edelstahl Basis 
  • eine Tamperstation, um das Kaffeemehl im Filterträger anzupressen
  • zwei Milchkännchen unterschiedlicher Größe für das Milch Aufschäumen (ca. 0,5l) und um den Espresso in die Kaffeespezialität einzugießen (0,1 l)
  • ein Abklopfkasten um den Filterträger abzuklopfen
  • Blindsieb zum Rückspülen der Brüheinheit
  • eine Bürste zur Reinigung und Brühkopfreiniger, Entkalker und Mühlenreiniger zur Pflege Ihrer Espressomaschine

Hilfreich, aber nicht zwingend notwendig sind folgende Teile:

  • Anstelle des Abklopfkasten raten wir Ihnen zu einer Sudschublade, die Sie unter die Espressomühle stellen. So wirkt der Arbeitsplatz nicht nur sauber und aufgeräumt, die Schubladen sind auch stabiler als die Abschlagbehälter.
  • Eine Gruppenrundbürste erleichtert das Reinigen der Brühgruppe erheblich.
  • Shotglas, Thermometer und Digitalwaage zum Üben
    Mühlenpinsel zur Reinigung der Espressomühle
    zusätzliche Dampfdüsen um das Aufschäumen zu beschleunigen
    ein zusätzlicher Filterträger mit Doppelauslauf

Weiterführende Informationen

Webseiten  rund ums Thema Siebträger & Espressomaschinen:

  • Kaffee-Netz: Ein umfangreiches Forum rund um die Themen Kaffee und Kaffeezubereitung, inklusive historischer Fakten und eines privaten Tauschmarktes.
  • KaffeeWiki: Ein Wikipedia bei dem ausschließlich der Kaffee im Mittelpunkt steht.
  • Espresso-Forum: Das Thema Espresso steht im Zentrum dieses Forums, alles über die Zubereitung, oder wo Liebhaber den besten Espresso bekommen.
  • Espresso-Forum (XING): Auch das Karrierenetzwerk XING hat ein eigenes Espresso-Forum.
  • Paradisi – Espresso-Forum: Und noch ein Espressoforum, diesmal auf dem Online-Portal Paradisi.

  

Weitere technische Details:

 

Unser Produktpalette auf einen Blick: