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La Cimbali

Espresso wie in Italien genießen

Der Name Cimbali steht seit Jahrzehnten für technisch modernste Siebträger und Vollautomaten im zeitlosen italienischen Design. Hier finden Sie Ersatzteile und Zubehör für Ihre Espressomaschinen.

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Hinter der renommierten Marke La Cimbali verbirgt sich die italienische Firmengruppe Cimbali SpA, die ihren Anfang vor über 100 Jahren in einem kleinen Laden im Zentrum von Mailand nahm. Den Kupferschmied Guiseppe Cimbali hatte es 1912 in die Hauptstadt der Lombardei gezogen, um sein Glück zu machen. Von Beginn an konzentrierte er sich bei der Herstellung auf den Bau von Cappuccino- und Espressomaschinen. 1930 gelang Guiseppe Cimbali mit der Rapida der Durchbruch. Seine neue Maschine war bereits in der Lage Heißwasser und Dampf zu erzeugen, beheizbar war sie mit Holz oder Kohle.

Damals hatten Siebträger noch eine vollkommen andere Optik, als wir es heute gewohnt sind. Sie ähnelten eher kleinen runden Säulen, als den breiten eckigen Kästen der heutigen Espressomaschinen. Doch auch bei der heute modernen horizontalen Bauweise von Siebträgern sollte das Unternehmen bald vorn mit dabei sein.

Nach Ende des 2. Weltkrieges setzte Cimbali zum großen Sprung an. Die Espressomaschine Albadoro war eines der ersten Geräte, das auf eine modulare Bauweise setzte. Auf diese Weise konnte die Albadoro von Kunden selbst erweitert werden. Außerdem war sie die erste Maschine, die einen Tassenwärmer integriert hatte. Ein Fortschritt für Espressogenießer, da unterschiedliche Temperaturen, etwa durch eine kalte Tasse, den Kaffeegeschmack durchaus spürbar beeinflussen können.

Führend bei Innovationen im Siebträgerbereich

In dieser Zeit begann Cimbali seine Maschinen auch von der Befeuerung mit Hilfe von Holz und Kohle, auf den elektrischen Betrieb umzustellen. Gleichzeitg begannen die Italiener den internationalen Markt in Angriff zu nehmen. 1955 brachten sie dafür die Granluce in den Handel. Gegen Ende der 1960er begann man neben der Produktion von Siebträgern, auch Kaffeevollautomaten zu entwickeln. Diese strategische Entscheidung ermöglichte es dem Unternehmen auch auf Märkten mit einer weniger stark ausgeprägten Kaffeekultur Fuß zu fassen. Prägend ist dabei seit Jahrzehnten die Vollautomaten-Reihe Dolcevita.

La Cimbali Siebträger

Seit 1995 gehört auch das 1945 ebenfalls in Mailand gegründete Unternehmen FAEMA zu Cimbali. FAEMA wurde vor allem durch die Entwicklung der E61 Brühgruppe vor gut 50 Jahren bekannt. Inzwischen hat sich die E61 zu einer Art Standard unter den weltweit verbauten Brühgruppen entwickelt.

Herzstück von Cimbali blieben aber immer Espressomaschinen. Das Produktsortiment übersteigt heute gut 150 unterschiedliche Maschinen, die in über 100 Länder vertrieben werden. Über zwei Drittel der heute in Produktionsfabriken in der Nähe von Mailand hergestellten Siebträger und Vollautomaten sind inzwischen schon für den außer-italienischen Markt bestimmt.

Mit dem MUMAC gründete Cimbali anlässlich seines 100jährigen Bestehens das erste Museum, das sich ausschließlich dem Thema professionelle Kaffeemaschinen beschäftigt. Die Sammlung besteht aus gut 200 Ausstellungsstücken, und 100 Maschinen, die aus den Sammlungen Maltoni und Cimbali stammen. Der ideale Ort also, wenn man der Geschichte von Espressomaschinen nachspüren möchte.