Kaffeesäcke sind längst nicht mehr ausschließlich aus Jute, viele bestehen heute schon aus Kunststoff. Und dieser sollte recycelt werden.

Nicht jeder Kaffeesack ist noch aus Jute gemacht, inzwischen hat auch hier Kunststoff Einzug gehalten. Als Verpackungsmaterial für den Transport der Kaffeebohnen, kann Plastik einige gute Argumente ins Rennen werfen. Das Aroma bleibt erhalten, Gärungsprozesse werden unterdrückt, ebenso wie das Risiko eines Befalls durch Fäulnis oder Schädlinge reduziert wird. Gleichzeit geriet Jute in Verruf, weil viele Säcke Spuren von Mineralöl enthielten, das auf die Kaffeebohnen überging.

In manchen Kaffeeregionen herrscht schon heute der Einsatz von Plastik vor, Mexiko beispielsweise. Allerdings hat die Verwendung von Plastik auch einen entscheidenden Nachteil, es ist Plastik, und das Material ist aufgrund seiner schädlichen Wirkung für die Umwelt gerade in diesen Wochen besonders in Verruf geraten. Im Vergleich zur Kunststoffkonkurrenz sind Jutesäcke tatsächlich weit ökologischer.

Aber nach der Nutzung landen viele Kaffeesäcke auf dem Müll, egal aus welchem Material sie gemacht wurden. Das Start-up Unternehmen Onward will genau hier ansetzen. Die Thailänder planen Kaffeesäcken oder Kakaosäcken zu recyceln, indem sie sie als Umhängetaschen oder Rucksäcke wiederverwenden. Neben dem Recycling an sich, hat sich das Gründerteam von Onward auch die Unterstützung der lokalen Bevölkerung zum Ziel gesetzt.

Für die Finanzierung hat Onward auf der Crowdfunding-Plattform Kickstarter eine Kampagne ins Leben gerufen. Dort kann man das Team finanziell unterstützen, auch mit einem der geplanten Produkte als Gegenleistung.


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