Neugier und das Vorbild der Eltern sind die Hauptgründe, warum die Deutschen ihren ersten Kaffee probierten.

Kinder sind neugierig und lernen viel in dem sie ihren Eltern zusehen. Nun würden wir zwar davon abraten bereits kleinen Kindern Kaffee zum Trinken zu geben, aber Jahre später scheinen diese Eigenschaften bei den älter gewordenen Kindern noch immer vorhanden zu sein. Und sie führen wohl dazu, die erste Tasse Kaffee zu probieren.

Der jährliche Tchibo Kaffeereport wollte 2022 nicht nur die Kaffeegewohnheiten der Deutschen erforschen, sondern auch wissen, warum sie überhaupt mit dem Kaffeetrinken begonnen hatten. Und tatsächlich gaben die meisten Befragten (35,1%) an, es sich von ihren Eltern abgeschaut zu haben. 33,6% waren vor allem neugierig, wie Kaffee schmecken und wohl auch wirken würde. Wobei die Reihenfolge auch vom Geschlecht abhängig zu sein scheint. So gaben mehr Frauen an, sie seien neugierig gewesen und hätten sich erst dann ein Beispiel an ihren Eltern genommen. Die Männer orientierten sich entsprechend häufiger an ihren Eltern, bei ihnen landet die Neugier auf Platz 2.

Auch der Wunsch mit einer Tasse Kaffee in der Hand erwachsener zu wirken hat für rund 16% eine Rolle gespielt. Warum auch nicht, eine Tasse Kaffee ist immerhin wesentlich gesünder als eine Zigarette. Während das Rauchen gesundheitliche Problem fördert, senkt das Kaffee trinken so manches Risiko an Erkrankungen.

Noch vor dem Wunsch erwachsen zu werden lagen allerdings die vielleicht klassischsten Gründe für eine Tasse Kaffee. 19% tranken ihren ersten Kaffee zum Frühstück, etwas weniger unterm Tag für einen Energiekick.

Übrigens, jeder 7. allerdings kann sich auch gar nicht an den Grund für die erste Tasse Kaffee erinnern. Aber vielleicht ist der Grund für die erste Tasse Kaffee auch egal, solange man als Erwachsener seinen Espresso zu genießen weiß.