In knapp 2 Wochen ist die neue ECM Mechanika VI Slim in Deutschland lieferbar, doch was unterscheidet sie von ihrem Vorgänger.

Es gibt Neuigkeiten aus der Siebträgerschmiede ECM, der deutsche Qualitätshersteller verjüngt seine Mechanika-Serie mit der ECM Mechanika VI Slim. Espressofreunde müssen sich allerdings noch bis zum 1. Oktober gedulden, Fachhändler wie KaffeeTechnik Seubert nehmen aber schon gerne Vorbestellungen an.

Auf den ersten Blick fällt es schwer einen Unterschied zwischen der Mechanika V und der neuen Mechanika VI von ECM zu finden. Das gleiche klassische Siebträgerdesign, mit den beiden roten Farbtupfern an den Drehventilen. Ein auf das Wesentliche reduzierter Siebträger, der es jedoch dennoch an nichts missen lässt. Weder optisch noch im Leistungsvermögen.

Zuverlässig und mit überzeugendem Design

Brühgruppe einer ECM Mechanika VI Slim
Filterträger einer ECM Mechanika VI Slim

Kenner schätzen die Geräte der ECM-Serie als zuverlässige Zwei-Kreislauf-Espressomaschinen, die auch in die Küche von Privathaushalten die gesamten Zubereitungsmöglichkeiten eines Barista bringt. Die ECM-Brühgruppe, eine eigens modifizierte Variante der legendären E61-Brühgruppe, garantiert einen erstklassigen Espresso. Für die Zubereitung von Milchschaum in jeder gewünschten Konstanz sorgen die Drehventile, über die sich die Menge und Stärke des ausgegebenen Dampfes stufenlos steuern lässt. Selbst an eine stabile Tassenablage haben die Konstrukteure gedacht.

Und all das ist auch bei der neuen ECM Mechanika VI Slim wieder mit an Bord.

Das ist neu an der Mechanika VI Slim

Drehventile erlauben das stufenlose Regulieren von Dampf
Drehventile erlauben das stufenlose Regulieren von Dampf

Rein äußerlich fällt vor allem ein neuer Schalter auf, er verrät, dass sich die Neuerungen an diesem Modell vor allem im Inneren abspielen. ECM hat dem Siebträger hier drei grundlegende neue Einstellmöglichkeiten für den Home-Barista mitgegeben:

  • Eco-Modus ist ein- und ausstellbar
  • Preinfusion ist ein- und ausstellbar
  • Drei unterschiedliche Kesseltemperaturen anwählbar

Ein- und ausstellbarer Eco-Modus

Der Espresso aus dem eigenen Siebträger läuft sicherlich unter dem Motto sich auch selbst mal etwas gönnen zu wollen. Gerade in der von Krisen und Inflation geprägten Zeit schließt das jedoch nicht aus, auf der anderen Seite auch Geld und Energie sparen zu wollen. Schon länger findet sich an Siebträgern, die etwas auf sich halten, ein Eco-Modus. Das spart Energie und damit auch Geld. Mit dem neuen Siebträgermodell übergibt ECM die Kontrolle an den Barista direkt. Er kann nun selbst entscheiden, ob er auf die vorgegeben Werte vertraut oder selbst entscheidet wann der Eco-Modus aktiv sein soll.

Preinfusion zu- und abschaltbar

Gerade wer einen richtig guten Espresso zubereiten möchte, wird um eine ausgefeilte Preinfusion-Technologie nicht herumkommen. Sie sorgt für ein ideales (Vor-)Befreuchten des Kaffeemehls in der Brüheinheit. Auf diese Weise lässt sich gezielt ein intensiveres Aroma aus dem Kaffee herauskitzeln und je nach Röstung kann auch die ein oder andere Geschmacksvariante erst durch eine Preinfusion überhaupt in die Tasse kommen. Kann, muss aber nicht. Beim Austesten der möglichen Kombinationen kann es durchaus auch Sinn machen, auf die Preinfusionstechnologie zu verzichten und das heiße Wasser ohne deren Einfluss durch die Brühgruppe zu pressen. Die neue Mechanika VI ermöglicht es dem Barista deshalb ganz nach Belieben die Technologie zu- oder abzuschalten.

Drei Kesseltemperaturen zu Vorauswahl

Viele Baristi in den eigenen Vier-Wänden werden von der Suche nach dem perfekten Espresso angetrieben. Betrachtet man die Vielzahl Faktoren von der Kaffeebohne angefangen bis zum Zischen des durch den Kaffeepuck gepressten Wassers, ist das alles andere als eine triviale Angelegenheit. Ein entscheidender Faktor dabei ist aber die Temperatur des im Kessel aufgeheizten Wassers. Und genau die lässt sich jetzt mit einem Schalter auf der Unterseite der Maschine kinderleicht auf 120°C, 124°C und 128°C einstellen. Durch die komfortable Bedienbarkeit lässt sich die Temperatur auch problemlos anpassen, wechselt der Barista zum Beispiel zu einer anderen Kaffeeröstung, die bei einer anderen Temperatur besser zur Geltung kommt.

ECM Mechanika VI Slim
Die ECM Mechanika VI Slim

Bei so vielen Einstellmöglichkeiten ist es mehr als verschmerzbar, dass auch die ECM Mechanika VI Slim ohne PID-Steuerung auf den Markt kommt.

Ein kurzes Fazit

Insgesamt bleibt sich ECM bei der Weiterentwicklung der Serie selbst treu. Das Vorgängermodell machte erstmals im Jahr 2017 von sich reden. Schon damals spielten sich die Veränderungen vorwiegend im Inneren der Maschine ab, auch wenn man sie äußerlich zumindest erahnen konnte. Die Ingenieure hatten das Innenleben der ECM Mechanika V Slim optimiert und durch die Platzersparnis dem gesamten Siebträger ein kompakteres Äußeres verpasst. Das behält jetzt auch die Mechanika VI Slim bei, liefert dafür aber drei entscheidende Weiterentwicklungen für die Zubereitung von Espresso. Eine echte Kaufempfehlung also.

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