Nicht nur der Siebträger sollte regelmäßig gereinigt werden, auch die Espressomühle benötigt Pflegeaufwand, um Hygiene und Geschmack auf einem hohen Niveau zu halten.

Besitzer von Espresso-/Kaffeemühlen kennen das Phänomen, so fein das Kaffeemehl auch gemahlen wurde, ganz rückstandslos verschwindet es beim normalen Mahlvorgang nicht aus der Mühle. Diese Reste zu beseitigen empfiehlt sich nicht nur aus hygienischen Gründen, sondern auch wegen des Geschmacks. Die beste Qualität erzeugen bekanntlich sprichwörtlich frisch gemahlene Kaffeebohnen, und die möchte der Kaffeeliebhaber sicher nicht mit abgestandenem Kaffeemehl vermischen, das sein Aroma inzwischen verloren hat und den frisch gemahlenen Kaffee in gewisser Weise verunreinigt. Neben dem puren Kaffeemehl, kommen an dieser Stelle übrigens noch die beim Mahlvorgang freigesetzten Öle und andere Stoffe hinzu, weshalb sich eine regelmäßige Reinigung auch für jene empfiehlt, die ihre Espressomühle nach jedem Vorgang auspinseln oder auswischen.

Für die Reinigung einer Espressomühle gibt es verschiedene Reinigungsmittel, die auch auf unterschiedliche Methoden zurückgreifen. Wir stellen Sie Ihnen an dieser Stelle vor:

1. Reinigungspulver für Espressomühlen

Der deutsche Qualitätshersteller von Siebträgern und Espressomühlen ECM aus Heidelberg hat mit seinen in praktischen 15 g gefüllten Beuteln ein Spezialreinigungspulver auf den Markt gebracht, das man so aber natürlich auch bei jeder anderen Kaffeemühle verwenden kann. Das Reinigungspulver ist laut Hersteller aus lebensmittelechten Naturstoffen hergestellt.

Damit das Pulver die Mahlscheiben effektiv reinigen kann, muss es allerdings mit ein paar Kaffeebohnen in den Bohnenbehälter gegeben werden, ehe der Mahlvorgang zur Reinigung startet. ECM empfiehlt diesen wöchentlich durchzuführen.

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2. Reinigungsgranulat für Espressomühlen

Während bei einem Reinigungspulver als zusätzlicher Widerstand für die Mahlscheiben noch ein paar Kaffeebohnen gebraucht werden, genügt in diesem Fall das Reinigungsmittel selbst. Bei der Verwendung des Reinigungsgranulats „Nature“ von KaffeeTechnik Seubert sollten im ersten Schritt sogar alle Bohnen aus dem Behälter entfernt werden, eher ca. 40 g des Reinigungsgranulats hineingeben werden. Das Granulat sollte in einem mittleren Mahlgrad durch die Mühle laufen, im Anschluss sollte der Bohnenbehälter kurz ausgewischt werden und das Mahlen einer Handvoll Kaffeebohnen stellt sicher, verblieben Reste des Granulats zu beseitigen.

Trotzdem ist der Granulatreiniger „Nature“ natürlich geschmacksneutral und besteht zu 100% aus biologischen Inhaltsstoffen.

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3. Reinigungsspray für Espressomühlen

Wenn es um das Thema Reinigung von Siebträgern oder Kaffeevollautomaten geht, ist der italienische Hersteller Puly ein fester Begriff. Mit seinem Reinigungsspray hat er eine Allzweckwaffe auf dem Markt, die Kaffeeöle in Espressomühlen und Siebträgern beseitigt. Die Anwendung ist denkbar einfach. Die betroffenen Stellen besprühen, kurz einwirken lassen und dann sauber wischen. Auch in diesem Fall sind die Inhaltsstoffe biologisch abbaubar.

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4. Gesamtbewertung der drei Methoden

Pro / ContraPreiszum Artikel
Reinigungs-
pulver
Pro: einfache Anwendung
Contra:
zusätzlich benötigte Kaffeebohnen
teuerstes Produktzum Shop
Reinigungs-
granulat
Pro: einfache Anwendung
Contra:
zusätzlich benötigte Kaffeebohnen
mittlere Preisklassezum Shop
Reinigungs-
spray
Pro: einfache Anwendung
Contra: Nachreinigung per Hand
günstigstes Produktzum Shop