Manch Barista verkünstelt sich bei einem Affogato, manch anderer lässt einfach eine Kugel Eis in den Espresso plumpsen. Ein guter Affogato geht anders.

Der Sommer hat das Land noch immer im Griff, da bekommen auch Kaffeefreunde Lust auf etwas Kühles. Der Klassiker lautet Eiskaffee, manche bevorzugen einen Frapuccino, und wieder andere folgen mit dem Horchata neuen Trends.

Dabei gibt es einen weiteren, in Italien begehrten, aber in Deutschland kaum bekannten Klassiker: den Affogato

Simpel gesagt handelt es sich dabei um die Kombination von Espresso und Eis. Und bei diesen beiden Zutaten sollte man es auch belassen, statt noch zu Sahne oder anderem Schnickschnack zu greifen. Und auch bei der Eissorte ist Einfachheit Trumpf. Traditionell verwenden Barista Vanilleeis für einen Affogate, wahlweise auch noch Schokolade oder Walnuss. Für echte Espressofreunde verbieten sich exotische oder arg chemische Sorten wie Schlumpfeis natürlich von selbst.

So bereiten Sie einen Affogato zu

So einfach die Zutaten, so sehr kann man sich über die Zubereitung streiten. Kommt zuerst das Eis, oder doch der Espresso in die Tasse? Umrühren, oder nicht umrühren? Wir empfehlen folgendes:

Bei einem einfachen Affogato der aus einem Espresso besteht, sollten Sie das Eis vorsichtig in die volle Espressotasse geben. Unser Tipp: Nutzen Sie statt eines Eisportionierers einen Melonenportionierer, der passt von der Größe weit besser.

Möchten Sie eine größere Portion, dann empfiehlt sich die umgedrehte Vorgehensweise. Geben Sie das Eis in die Tasse, und füllen Sie zwei Shoots Espresso mit Hilfe Ihres Siebträgers hinzu. Während sich Espresso und Eis bereits vermischen, bereiten Sie zwei weitere Shoots vor.

Und das Umrühren? Das müssen Sie wohl selbst entscheiden. Viele sagen, dass der Affogato nach dem Umrühren besser schmecken würde. Bedenken sollte man aber auch, dass er durch das Umrühren schneller kalt wird.


Schlagwörter: , , ,