Eine Band, die sich „The Düsseldorfer Düsterboys“ nennt, singt über Kaffee. Kann das gut gehen?

„Ihre lakonische Lyrik mit treffenden Beschreibungen von Banalitäten schwankt zwischen Poesie und Plattitüde“, schrieb die Westdeutsche Zeitung über die Band The Düsseldorfer Düsterboys. Der Deutschlandfunk ordnet die „nostalgischen Songs zwischen Folk und Rock“ ein, und die taz schreibt gar, „besser wird der morgen nicht mehr als mit den Düsseldorf Düsterboys“.

Tatsächlich fällt die nerdige Band aus dem üblichen Rahmen, irgendwo zwischen Taylor Swift und Helene Fischer, oder Andreas Bocelli und Rammstein. Da ist es recht passend, dass ihr erstes Album mit dem Namen „Nenn mich Musik“, klar stellt, dass es sich tatsächlich um eben jene handelt.

Der Name der Ruhrpott-Band soll angeblich durch einen Traum in die Welt gekommen sein. Ob das nur eine Legende ist, wir wissen es nicht. Was wir aber wissen, ist das die Band seit einigen Tagen durch Deutschland tourt. Eine Übersicht der Termine bis ins nächste Jahr findet sich auf Sounds & Books.

Dem taz-Blogger Christian Ihle hat es besonders „Kaffee in der Küche“ angetan, er erklärte ihn gleich zum Song der Woche:


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