Helfen Silberhäutchen und Pergamenthaut der Kaffeekirsche gegen Fettleibigkeit und Diabetes? Amerikanische Forscher sagen ja.

Was wir als Kaffeebohne bezeichnen, ist strenggenommen bekanntlich der Kern der Kaffeekirsche. Und um an diesen heranzukommen, müssen mehrere Schichten entfernt werden. Darunter auch gleich zwei dünne Hautschichten. Dieses Silberhäutchen und die Pergamenthaut, die sich als letzte der insgesamt vier Schichten um die Kaffeebohnen legen, erhielten kürzlich von Forschern der University of Illinois besondere Aufmerksamkeit.

Die Ernährungswissenschaftler veröffentlichen im Fachmagazin Food and Chemical Toxicology Forschungsergebnisse, die nahelegen, dass diese Abfallprodukte bei der Kaffeeerzeugung im Kampf gegen die Zivilisationskrankheiten Fettsucht und Insulinresistenz, und der darauf oft folgenden Diabetes Typ 2-Erkrankung, helfen könnten.

Die Wissenschaftler behandelten die Fett- und Immunzellen von Mäusen im Reagenzglas mit wässrigen Extrakten der Kaffeebohnen-Häutchen, Entzündungen, die durch Fettleibigkeit hervorgerufen wurden, verringerten sich und die Aufnahmefähigkeit von Glukose erhöhte sich.


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