Könnten Sie auf Kaffee verzichten? Mehr als jeder 2. Deutsche beantwortet diese Frage mit „nein“.

Der jährliche Tchibo Kaffeereport hat die Kaffeewelt wieder einmal um einige Informationen reicher gemacht. Neben ökonomischen Fakten, etwa rund um den Anbau und Export von Kaffee, oder den weltweiten Trinkgewohnheiten, haben die Ersteller des Reports dies Mal auch eine ganz andere Fragen gestellt.

Kaffee oder Koffein machen zwar nicht süchtig, sind für viele Menschen aber doch unverzichtbar. Und genau hier wollte es der Kaffeereport 2021 etwas genauer wissen. Er befragte also Menschen zwischen 18 und 75 Jahren, die von sich angaben, regelmäßige Kaffeetrinker zu sein, auf was sie auf keinen Fall verzichten können.

Mit 52,9% erklärte die Mehrheit der Befragten auf keinen Fall generell auf Kaffee verzichten zu können. Bei den weiblichen Befragten lag der Wert sogar bei 54,3%.

Die eigene Familie ist unverzichtbarer als Kaffee – der eigene Partner jedoch nicht

Nur die eigene Familie ist den Kaffeetrinkern noch wichtiger. Der Partner oder die Partnerin allerdings, hielten schon weniger für unverzichtbar. Nur noch 45,7% der Befragten gaben an auf ihren Partner oder ihre Partnerin nicht verzichten zu können.

Weniger wichtig als Kaffee sind auch technische Spielereien wie das Smartphone (42,9%), Computer oder Tablet (42,6%) und selbst das Auto kommt nur noch auf 36,3%. Und auch andere Genussmittel können dem Kaffee offenbar keine ernsthafte Konkurrenz machen. So gaben nur 32,4% an, nicht auf Süßes verzichten zu können, 28% auf Tabak und 18% auf Alkohol.

Und auch in Fragen der Freizeitgestaltung gibt es einiges, worauf die Deutschen eher verzichten als auf Kaffee. Knapp über ein Drittel der Deutschen hält ihren Urlaub für unverzichtbar, fast ein Viertel das Sport treiben und immerhin noch 18,9% würden ungern aufs Shoppen verzichten.  


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