Kolumbien ist nicht nur für seinen Kaffee bekannt, lange Zeit kämpfte das Land gegen Drogenanbau und Rebellengruppen, die nicht selten mit Drogen ihr Geld verdienten.

Der italienische Kaffeekonzern Lavazza ist unter die Filmproduzenten gegangen. Mit dem Dokumentarfilm „Coffee Defenders: A Path From Coca to Coffee“ zeichnen Sie den Weg einer kolumbianischen Familie nach, die mit dem Anbau von Kaffee ihren Weg durch das krisengeschüttelte Land in Südamerika suchen.

Hierzulande für seinen hervorragenden Kaffee bekannt, hatte Kolumbien jahrzehntelang mit Drogenkartellen und Rebellen zu tun, die nicht selten durch den Anbau von Kokain ihr Geld verdienten. Mit der Hauptrebellengruppe FARC wurde vor wenigen Jahren ein brüchiger Frieden abgeschlossen, so dass das Land dennoch langsam zur Ruhe zu kommen scheint.

In diesem Umfeld versucht die Mutter und Kaffeefarmerin Johana auf einem Stück Land, das einst von der FARC zum Kokainanbau genutzt wurde, ihre Familie durch Kaffeeanbau zu ernähren. Sie steht im Mittelpunkt der Dokumentation „Coffee Defenders“ des kolumbianischen Filmemachers Oscar Ruiz Navia, die von der Lavazza Stiftung im Rahmen ihrer gleichnamigen Initiative unterstützt wurde.

Die Dokumentation ist seit dem 5. Juni auf Amazon Prime Video (US) verfügbar, ein Start für die deutsche Version der Streamingplattform steht noch nicht fest.