Unser Marese Espresso Traditionale weist viele klassische Espressomerkmale auf – und ist auf seine Weise doch einzigartig.

Oft werden wir gefragt, was ist eigentlich der Unterschied zwischen Kaffee- und Espressobohnen? Die etwas vereinfachte Antwort darauf lautet, der Unterschied liegt in der Röstung.

Espressomischungen sind in der Regel länger in der Rösttrommel und nehmen daher bestimmte typische Eigenschaften an, die bei einer längeren Hitzeeinwirkung auf die Kaffeebohnen zum Tragen kommen. Allen voran sind typische Espressoröstungen deshalb dunkler und haben weniger Säure, da die Säuren sich während des Röstvorgangs immer weiter verflüchtigen. Das Gerücht, dass Espresso nichts für empfindliche Mägen ist, kann deshalb zumindest auf Basis der Säure schon einmal als widerlegt gelten.

Mit seinen dunklen Bohnen und dem geringen Säuregehalt, ist der Marese Espresso Traditional ein typischer Vertreter seiner Art. Sein weiches und ausgewogenes Profil von Zartbitterschokolade bis Zitrusfrucht lässt ihn aber dennoch weit aus der Reihe von einheitlich gerösteten Espressi heraustreten.

Robusta ist klassischer Bestandteil vieler Espressomischungen

Mit einem Anteil von 45% Robustabohnen erfüllt dieser Espresso von Marese auch ein weiteres typisches Merkmal von Espressoröstungen. Gerade in der italienischen Tradition verpflichteten klassischen Espressi dürfen Robustabohnen nicht fehlen. Wer eine Italienreise von Norden nach Süden unternimmt, und regelmäßig Espresso von regionalen Röstereien probiert, wird sogar feststellen können wie der Robustagehalt immer weiter steigt.

Gleichzeitig dürfte auch der Koffeingehalt steigen. Denn obwohl ein Espresso nicht zwingend mehr Koffein enthalten muss, als Café Crema, ist dies doch aufgrund der verwendeten Robustabohnen oft der Fall. Robusta weist nämlich in der Regel mehr Koffein auf, als Bohnen von Arabicapflanzen.

Manufakturkaffee im schonenden Langzeitverfahren geröstet

Ein Kaffee aus sechs Kaffeenationen

Unser erfahrener Kaffeeröstmeister hat für den Marese Espresso Traditionale die besten Robusta- und Arabicabohnen aus insgesamt sechs Kaffeenationen von drei Kontinenten kombiniert. Darunter bekannte Kaffeeländer wie Kolumbien oder Honduras, deren Kaffeebohnen inzwischen bei vielen schon als Synonym für hochwertigen Hochlandkaffee gelten. In beiden Ländern hat man sich auf den Anbau von Arabicakaffee spezialisiert, auch der Anbau nach Biomethoden ist dort inzwischen eher die Regel als die Ausnahme. Auf amerikanischer Seite nicht fehlen darf aber natürlich auch ein Anteil Kaffeebohnen aus Brasilien. Der Kaffee des weltweit größten Exporteurs rundet den süd- und zentralamerikanischen Anteil an dieser Espressoröstung ab.

Zweitgrößter Kaffeeexporteur weltweit ist seit einigen Jahren Vietnam. Während in Brasilien hauptsächlich Arabicakaffee angebaut wird, kommen aus dem südostasiatischen Land fast ausschließlich Robustakaffeebohnen. Vor dem Mauerfall bezog die DDR ihren Kaffee aus dem sozialistischen Bruderland, besonders beliebt war er in Ostdeutschland allerdings nie. Man zog doch den Westkaffee vor. Später galt Robusta aus Vietnam oft als Füllware für industrielle Kaffeeröstungen. Doch diese Zeiten sind lange vorbei und auch aus Vietnam stammt manch qualitativ und natürlich vor allem geschmacklich hochwertige Robustabohne. Von diesen hat unser Kaffeeröstmeister die besten ausgesucht hat, um sie unserem Marese Espresso Traditionale hinzugefügt.

Wenn es um Robustakaffee geht, fällt unter Kaffeeexperten aber längst oft auch der Name Uganda. Das kleine zentralafrikanische Binnenland war lange Zeit durch politische Unruhen geprägt und litt mit Idi Amin unter einem der weltweit berüchtigtsten Diktatoren. Das es heute vielen Einwohnern besser geht, verdankt das Land auch der steigenden Bedeutung des Kaffeeanbaus. Bei Robustabohnen ist Uganda nach Vietnam inzwischen sogar weltweit schon Nummer Zwei, in vielen Anbaugebieten gedeihen aber auch hervorragende Arabicakaffees.

Doch in Afrika ist die Reise entlang des Kaffeegürtels noch nicht vorbei, die letzte Station für diesen Marese Manufakturkaffee ist der indische Subkontinent. Indien mag zwar als klassische Teenation gelten, gerade seine südlichen Regionen eigenen sich aber hervorragenden für den Anbau einer Vielfalt an unterschiedlichen Kaffeesorten.

Ausgewogen und kräftig, süß und weich

Es braucht einen Kaffeeröster mit viel Erfahrung und Talent, um die Kaffees aus diesen unterschiedlichen Regionen der Welt zu einer einzigartigen Espressoröstung zu vereinen.

Ihm ist mit dem Marese Espresso Traditionale ein Espresso gelungen, der kräftig und ausgewogen ist und eine süße, sowie weiche Note in die Tasse bringt. Dabei überzeugt er geschmacklich mit Spuren von Zartbitterschokolade, Karamell und Noisette, abgerundet von einer frischen Zitrusnote. Kurzum, eine gelungene Zusammenstellung aus der Vielfalt an Aromen und Geschmäckern der gesamten Kaffeewelt. Ideal um entweder pur als Espresso genossen zu werden oder um die Basis für zahlreiche Kaffeespezialitäten zu bilden.


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