Unser Kaffee des Monats kommt ganz ohne Säuren aus, ist also der ideale Kaffee auch für etwas empfindlichere Kaffeeliebhaber.

Unser Marese Café Crema La Brasiliana gehört zu den beliebten Klassikern im Angebot von Marese. Der im schonenden Langzeitverfahren geröstete Manufakturkaffee besteht zu 100% aus Arabica-Kaffeebohnen aus Brasilien. Das macht ihn nicht nur besonders hochwertig, sondern auch praktisch frei von störenden Säuren. Er ist also gerade für Menschen, die empfindlich auf säurelastige Kaffees reagieren die ideale Wahl. Und so stellt diese Kaffeeröstung unter Beweis, dass es keine Säuren braucht, um ein ausgewogenes, intensives Aroma in die Tasse zu zaubern. Sowohl in Form eines Espresso, als auch Café Crema. Der Kaffeeröster, ein Familienbetrieb, der seinen Kaffee noch auf die traditionelle Art und Weise röstet, hat aus den Arabica-Bohnen ein Geschmacksprofil kreiert, das eine schmeckbar nussige Note mit einer Note von Karamell vereint. Und zur Abrundung gesellt sich ein wenig helle Schokolade in das Geschmacksprofil des Café Crema La Brasiliana.

Unser Zubereitungstipp: Obwohl das Geschmacksprofil bei allen Zubereitungsmethoden zum Tragen kommt, ist diese Kaffeeröstung besonders auf die Bedürfnisse von Kaffeevollautomaten ausgerichtet.

Sie kaufen traditionell am liebsten brasilianische Kaffees, diese Kombination aus 100% Arabica, keinen Säuren und ausgewogenem Geschmacksprofil lassen unseren La Brasiliana zu Ihrem Favoriten werden.

La Brasiliana: Brasilianischer Kaffee, wie er sein sollte

Die brasilianische Fahne
Brasilien ist flächenmäßig das größte Land Südamerikas

Brasilien ist nicht nur bekannt für Rio, Karneval und Zuckerhut. Das flächenmäßig größte Land Südamerikas verfügt auch über das flächenmäßig größte Anbaugebiet für die Kaffeepflanze. Auf mehr als 1,8 Millionen Hektar wird dort Kaffee angebaut. Selbst andere Kaffeegrößen wie Brasiliens nördlicher Nachbar Kolumbien, können nur auf weniger als 1 Million Hektar Anbaufläche verweisen.

Kein Wunder also, dass Brasilien auch seit langem die Liste der am meisten Kaffee exportierenden Ländern anführt. Mit 58.000 á Tausend 60-kg-Kaffeesäcken liegt das Land dabei sogar noch deutlicher vor der Konkurrenz als im Flächenvergleich. Mehr als jede dritte exportierte Kaffeebohne stammt von einer brasilianischen Kaffeefarm. Und auch wenn Wetterkapriolen wie Frost und Dürre der Kaffeewirtschaft zu schaffen machten, an der grundlegenden Dominanz des Landes dürfte sich auch auf lange Zeit hinaus nichts ändern.

Kaffee und Brasilien gehören zusammen

Eine abwechslungsreiche Landschaft sorgt für abwechslungsreichen Kaffee

Die Geschichte des Kaffees in Brasilien geht bis in 17. Jahrhundert zurück, allerdings gibt es zwei Legenden wie der Kaffee einst ins Land kam. Beide jedoch haben etwas mit Schmuggel zu tun.

Einer Legende nach gelang es den Portugiesen Kaffeesamen aus Afrika in ihre südamerikanischen Kolonien zu schmuggeln. Einer anderen Legende nach machte ein Portugiese der Gattin des französischen Gouverneurs des im Norden angrenzenden Guyana so lange den Hof, bis diese ihm half eine Kaffeepflanze nach Brasilien zu schmuggeln.

Egal ob oder welche der beiden Legenden nun der Wahrheit entspricht, erst einmal angepflanzt war der Siegeszug der Kaffeepflanze in Brasilien nicht mehr aufzuhalten. Seit mehr als 150 Jahren dominiert das Land inzwischen schon die Liste der Kaffee exportierenden Länder. Dabei ist die Geschichte nicht immer ganz so husarenhaft, wie an ihrem Ursprung verlaufen. Gerade in den Anfängen ist der Kaffeeanbau in Brasilien tief mit der Sklaverei verbunden. Es waren Sklaven, die den Kaffee anbauten, ehe 1888 die Sklaverei abgeschafft wurde. Auch danach blieben viele der befreiten Sklaven zunächst als kaum besser behandelte Arbeiter auf den Plantagen. Doch im Laufe der Zeit begann eine Transformation des Kaffeeanbaus im Land. 1822 unabhängig geworden, übte Brasilien eine große Faszination auf Auswanderer aus Europa aus. Auch viele Deutsche kamen über den Atlantik, um auf einem kleinen Stück Land zum Beispiel Kaffee anzubauen. Heute wird 75% des Kaffees von Kleinbauern angebaut, aber auch auf den rund 200.000 Großplantagen finden noch Millionen Brasilianer Arbeit.

Angebaut wird vor allem Arabica-Kaffee, aber auch Robusta (speziell Conillon-Robusta). Neben der Haupterntezeit im August und September bietet sich den Kaffeefarmern oft auch eine nennenswerte zweite Ernte im Oktober und November. Während auf vielen Großplantagen bereits maschinell geerntet wird, werden auf den kleinen Farmen die Kaffeekirschen oft noch im schonenden Verfahren per Hand gepflückt. Dieses schonendere Ernteverfahren macht gerade diese Kaffeebohnen interessant für hochwertige Kaffeeröstungen wie den Marese Café Crema La Brasiliana.

Trotz der Dominanz von Arabica gilt brasilianischer Kaffee als so vielfältig, wie die Regionen des Landes, in denen Kaffee angebaut wird. Die meisten Kaffeebohnen zeichnet jedoch eine Milde und ein samtiges Mundgefühl aus. Und wie unser Café Crema La Brasiliana von Marese Kaffee hat die Mehrzahl wenig bis gar keine Säure.

Im schonenden Langzeitverfahren geröstet

Unser Kaffeeröster hat bei der Auswahl der Kaffeebohnen größte Sorgfalt darauf gelegt nur die besten Kaffeebohnen des Landes in die Kaffeeröstung aufzunehmen. Mit den 100% Arabica-Kaffeebohnen hat er durch seine jahrelange Erfahrung die Basis für ein hervorragendes Röstergebnis geschaffen. Die Bohnen selbst sind im schonenden Langzeitverfahren geröstet worden, um das gewünschte Geschmacksprofil in den Kaffeeblend zu bringen. Auf diese Weise ist ein einzigartiger Kaffee entstanden, der seinen Namen wirklich verdient. Der Marese Café Crema La Brasiliana ist nicht irgendein brasilianischer Kaffee, sondern DER brasilianische Kaffee.


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