Unser Kaffee des Monats im April ist die ideale Wahl, wenn Sie auf der Suche nach einem kräftigen und doch ausgewogenen Manufakturkaffee sind.

Der Café Crema Ellpase ist eine feste Größe im Angebot unserer Marese Kaffeeröstungen. Ein intensiver Kaffee, dessen kräftiger Geschmack durch eine süße Note abgerundet wird. Für die angenehme Süße zeichnen sich vor allem die Noten heller Schokolade, Karamell und Nuss im Geschmacksprofil dieses Café Crema verantwortlich. Insgesamt hat unserer erfahrener Kaffeeröstmeister eine Röstung kreiert, die kräftig und schmackhaft ist, aber ohne hohen Säureanteil auskommt. So ist der Marese Ellpase auch etwas für Kaffeegenießer mit einem etwas empfindlicheren Magen.

Am Besten probieren Sie den Marese Café Crema erst einmal pur als Espresso oder Café Creme.

Für die Zubereitung im Siebträger und Kaffeevollautomaten geeignet

Sie können den Marese Café Crema Ellpase je nach persönlicher Vorliebe mit einem Kaffeevollautomaten zubereiten, aber auch zum Siebträger greifen. Der Kaffee tendiert ins dunkelgeröstete Spektrum, weshalb sich mit ihm neben dem klassischen Café Crema auch recht problemlos ein hervorragende Espresso zubereiten lässt. Damit ist der Marese Café Crema Ellpase die ideale Grundlage für Kaffeespezialitäten wie Cappuccino, Flat White oder Latte Macchiato schaffen. Um die gesamte Bandbreite des Geschmackprofils kennenzulernen, empfehlen wir allerdings zum Start den Marese Café Ellpase erst einmal pur als Kaffee oder Espresso zu genießen.

Arabica-Robusta-Röstung aus Brasilien, Honduras und Vietnam

Unser Kaffeeröster hat für diesen Manufakturkaffee eine Mischung aus 80% Arabicakaffee und 20% Robusta zusammengestellt. Für den Arabicakaffee zeichnen sich die besten Anbaugebiete in Brasilien und Honduras verantwortlich, während die restlichen 20% aus dem Robustaland schlechthin stammen – Vietnam.

Niemand exportiert mehr Kaffee als Brasilien

Brasilien, der mit Abstand größte Kaffeeexporteur weltweit, hat einen entsprechend großen Anteil an unserem Ellpase. Brasilianischer Kaffee ist dabei aber keineswegs nur Massenware, der in großen Mengen auf den Markt geworfen wird – um dann in Industrieröstungen zu enden. Gerade dieser Marese Kaffee beweist, dass dort immer wieder ganz exquisiter Qualitätskaffee angebaut wird.

Von der Bananenrepublik zur stolzen Arabicanation

In Zentralamerika gelegen, hat sich Honduras in den letzten Jahrzehnten auf dem internationalen Kaffeemarkt einen Namen gemacht. Kaffee gehört dort heute zu den wichtigsten Exportprodukten, und hat dabei inzwischen längst Früchte wie Bananen auf die hinteren Plätze verwiesen. Der großflächige Anbau von Bananen durch US-Konzerne hatte Honduras in den Jahrzehnten zuvor die zweifelhafte Bezeichnung einer typischen Bananenrepublik eingebracht. Heute schätzt man weltweit vor allem den hochwertigen Arabica-Kaffee aus Honduras. Dieser findet dort als klassischer Hochlandkaffee dank der fruchtbaren Vulkanböden erstklassige Wachstumsbedingungen vor. Dort gedeiht er so gut, dass in dem Land kein anderer Kaffee angebaut wird.

Während Brasilien und Honduras inzwischen auch außerhalb der Szene für ihren Kaffee bekannt sind, dürften nur wenige bei Vietnam sofort an Kaffee denken. Dabei ist der südostasiatische Staat, wenn auch mit einem spürbaren Abstand, nach Brasilien der weltweit zweitgrößte Kaffeeexporteuer. Nur auf Robusta bezogen, sind die Südostasiaten sogar die Nummer eins unter den Exporteuren. Obwohl der erste Kaffee bereits Mitte des 19. Jahrhunderts von den damaligen französischen Kolonialherren angepflanzt wurde, gewann der Anbau erst in den 1980ern an Bedeutung. 20 Jahre lang hatte der Vietnamkrieg das Land verwüstet, und neben immensen Kosten für den Wiederaufbau sah sich das Land auch einer enormen Schuldenlast gegenüber.

Die Lösung: Kaffee

Anbau und Export von Kaffee wurden nach dem Krieg schnell zu einer sicheren Einnahmequelle.

Übrigens war es auch vietnamesischer Kaffee, der zu dieser Zeit der notorisch devisenarmen DDR dabei half, einen Kaffeeengpass zu überbrücken. Einen guten Ruf erarbeitete sich der Kaffee damals allerdings nicht. Im Vergleich zum „Westkaffee“ fiel der bald ironisch als „Erich’s Krönung“ betitelte Kaffee aus Vietnam bei den DDR-Bürger durch. Doch auch wenn Robusta allgemein als weniger schmackhaft gilt als Arabica, sind es inzwischen gerade viele kleine Kaffeefarmer in Vietnam, die beständig an der Qualitätsverbesserung ihres Kaffees arbeiten. Auch dank ihnen entwickelt sich die Robustabohne immer weiter, und ist längst mehr als Koffeinlieferant für Espressoröstungen oder Füllmaterial bei nicht reinen Arabicamischungen.

Lust auf eine Tasse Marese Café Crema Ellpase?

Sie bekommen unseren Marese Café Crema Ellpase in den drei bewährten Packungseinheiten 250g, 500g und 1kg. Sie können also auch erst einmal bei einer kleineren Packung sozusagen zum Probieren zugreifen. Oder Sie bestellen doch gleich die 1kg-Packung und spenden damit 2 Euro des Kaufpreises an unser Projekt Ukrainehilfe.