+ + + Weniger Filterkaffee und eine Rückkehr in Cafés und Kaffeebars sind zwei der Trends 2022 + + +

Das Jahr 2022 ist angebrochen und auch wir nutzen die Gelegenheit einen Blick in die Glaskugel zu werfen. Fünf Trends haben wir ausfindig gemacht, die sich teilweise schon abzeichnen oder von denen wir glauben, dass sie so kommen werden. Dabei haben wir uns auf die positiven Trends konzentriert, und Entwicklungen, wie den wahrscheinlich auch 2022 steigenden Kaffeepreis ausgeklammert.

Und hier sind sie, unsere Kaffee-Trends für 2022:

Trend 1: Rückkehr in die Cafés, Kaffeebars und Restaurants

Die letzten zwei Jahre wurden maßgeblich von der Coronapandemie geprägt. Gerade die Gastronomie hat immer wieder mit Einschränkungen und Komplettschließungen zu kämpfen. Mit dem Frühjahr und Sommer dürften aber auch in diesem Jahr die Gäste zurückkehren und dank Impfung und anderer Entwicklungen sieht es 2022 deutlich besser aus. Zwar rätselt man noch, ob und wenn ja welche Gewohnheiten der Mensch in den letzten zwei Jahren geändert oder abgelegt hat, „einen Kaffee trinken zu gehen“ dürfte jedoch nicht darunterfallen. Vielfalt und Qualität, sowie der soziale Aspekt gemeinsam eine Tasse zu trinken, sollten die Gäste spätesten gegen Ende des Frühjahres und mit dem beginnenden Sommer wieder in die Cafés und Kaffeebars treiben.

Trend 2: Weniger Filter wagen

Kaffeevollautomaten wurden für viele Kaffeeliebhaber zu einer echten Alternative für in der Hochzeit der Pandemie geschlossene Cafés und Kaffeebars. Einige entdeckten sogar den Barista in sich, und bereiten ihren Espresso seit dem mit dem Siebträger zu. Hatte die Dominanz von Filterkaffee bei den Deutschen in den letzten Jahren stetig, aber doch nur in kleinen Schritten abgenommen, dürfte die Beliebtheit des Kaffeefilters jetzt stärker zurückgehen. Gerade die Möglichkeit eines schnellen, guten Kaffees aus dem Vollautomaten wird immer mehr Fans gewinnen.

Trend 3: Nachhaltigkeit im Kaffeebusiness setzt sich durch

Das Thema Nachhaltigkeit musste in den letzten beiden Jahren immer ein wenig zurückstecken, hat aber noch immer für viele eine enorme Bedeutung. Auch im Kaffeebusiness hat Nachhaltigkeit viele Facetten. Anerkannte Fair Trade-Gütesiegel gewinnen als Kaufargument für die Kaffeeröstung ebenso hinzu, wie die Möglichkeiten von Direct Trade. Und Biokaffee natürlich. Aber auch über die Auswahl der Kaffeesorte hinaus, gilt der Nachhaltigkeitsgedanke. Etwa im Bereich Coffee-to-go, in dem Einmalverpackungen immer weiter zurückgehen werden.

Trend 4: Kleine Röstereien erobern Stück für Stück Marktanteile

Deutschland ist längst kein Kaffeeentwicklungsland mehr, dennoch dominieren bei den verkauften Kaffeepackungen noch wenige große Hersteller. Ihr Kaffee hat den Vorteil immer gleich zu schmecken, allerdings bleiben die meisten Industrieröstungen beim Versuch die Vielfalt an Geschmack und Aromen des Kaffees widerzuspiegeln in den Ansätzen stecken. Kleine bis mittlere Röstereien sind experimentierfreudiger und werden auch deshalb immer beliebter. Die jeweils regional ansässigen Kaffeeröstereien finden sich inzwischen auch in vielen Supermarktregalen wieder und nehmen den großen Playern im Kaffeemarkt Stück für Stück Marktanteile ab.

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Trend 5: Old School Kaffee und Espresso

Die letzten Jahre waren geprägt von oft recht exotisch wirkenden Trends in Sachen Kaffeespezialitäten. Immer noch ein bisschen ausgefallener, ein bisschen bunter und vor allem instagramkompatibel musste es schon sein. Alles schön und gut, aber in immer mehr Menschen wurde in den letzten zwei Jahren vor allem eine Sehnsucht nach dem altbewährten, normalen geweckt. Unsere Vorhersage lautet deshalb, im Trend wird das Alltägliche liegen: ein Espresso, Cappuccino oder einfach eine Tasse Kaffee


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