Während in den USA erstmals seit Beginn der Pandemie wieder die besten Baristi gegeneinander antreten, rösten Japaner jetzt Kaffee nach Gehör.

Themenüberblick Mai 2022:


Weniger Plastikmüll durch neue Coffee-to-go-Becher

Man sieht sie immer öfter auf den Straßen, Kaffeetrinker mit ihren eigenen Coffee-to-go-Bechern. Egal ob im modernen Design, mit Werbebotschaften verziert oder ganz schlicht und funktional, gerade wer sich für die Umwelt einsetzt, kommt ohne eigenen Becher nicht mehr aus. Die klassischen Pappbecher gelten längst nicht nur als überflüssiger Müll, sondern auch als vermeidbare Belastung für die Umwelt. Neben dem Papierverbrauch ist es vor allem der Deckel aus Kunststoff, der als besonders umweltschädlich gilt. Ob bewusst oder unbewusst, wer seinen Coffee-to-go im Becher mit solchen Deckeln trinkt, trägt leider seinen Teil zur ständig anwachsenden Masse an Mikroplastik bei.

Recup Kaffeebecher
Recup Kaffeebecher für die mehrfache Verwendung.

Neben dem Versuch, Kunden von Mehrwegbechern zu überzeugen, gab es auch den ein oder anderen Anlauf den Plastikdeckel einzusparen. Unocup startete beispielsweise bereits 2019 einen Versuch einen solchen Coffee-to-go-Becher zu kreieren. Mit der Lasche glich der Becher aber eher Verpackungen, die mancher vom Schnellimbiss kennt. Die Konstruktion bot zwar Schutz vor Kaffeespritzern, wirklich wasserdicht bzw. kaffeedicht war sie jedoch nicht.

Einen anderen Ansatz verfolgen aktuelle die Macher der Zero Cup aus Kanada. Hier werden die beiden oberen Seiten des Bechers umgeknickt, so dass statt einer flachen Oberfläche eine Art Schiffchen entsteht. Während der Großteil des Becherverschluss dicht übereinander liegt, bieten die beiden hohen Enden Möglichkeiten den Kaffee zu trinken. In der ersten Testphase im kanadischen Toronto hat sich die Zero Cup nicht nur bei Kaffee bewährt.

Baristameisterschaften finden wieder statt

Während der Coronapandemie war Coffee-to-go für viele Cafés und Kaffeebars einer der wenigen Einnahmequellen. In den letzten zwei Jahren blieben aber nicht nur viele Kaffeebars geschlossen, auch Baristameisterschaften mussten abgesagt werden. Im April fand mit der U.S. Meisterschaft aber einer der weltweit größten Szenetreffs endlich wieder statt. Wenn auch noch unter erschwerten Coronabedingungen konnten sich die besten Baristi auf der anderen Seite des Atlantiks wieder aneinander messen. Den Sieg trug am Ende Morgan Eckroth davon, auf ihrem eigenen Youtube-Kanal veröffentlichte die Amerikanerin den Weg dorthin:

Unser Angebot des Monats

Es gehört zu den ersten Dingen, die selbst Neulinge im Barista-Universum lernen. Es kommt nicht nur auf den Siebträger an, sondern auch die Espressomühle muss von guter Qualität sein. Nicht umsonst gibt es inzwischen zahlreiche Siebträgerschmieden, die auch hervorragende Mühlen herstellen. Das i-Tüpfelchen ist es dann, wenn die beiden Geräte nicht nur technisch, sondern auch optisch aufeinander abgestimmt sind.

Das trifft bei diesem Angebot vollkommen zu. Sowohl ECM Puristika als auch die ECM C-Manuale 54 sind im zarten, eleganten Creme-Design gehalten. Damit garantiert Ihnen dieses Duo nicht nur erstklassigen Espresso, sondern ist auch ein echter Blickfang für ihre Küche oder Kaffeebar – und das, obwohl beide Geräte ausgesprochen kompakt sind.

Die Espressomühle C-Manuale 54 schafft die ideale Grundlage für ihren nächsten Espresso. Also genau das, wofür die Ingenieure von ECM die Puristika entworfen haben. Mit diesem Siebträger kann sich der Barista ganz auf die Zubereitung eines Espresso konzentrieren, ohne sich im Wirrwarr der Kaffeespezialitäten zu verlieren. Übrigens, Bestandteil unserer Sets ist auch ein handlicher, qualitativ hochwertiger Tamper aus dem Hause ECM, sowie ein praktischer Abschlagbehälter für das verbrauchte Kaffeemehl.

Japaner rösten Kaffee nach Gehör

Erfahrene Kaffeeröster verlassen sich unteranderem auch auf ihr Gehör, doch was, wenn man auf das Hören allein angewiesen ist? Den Menschen in einer Werkstatt für Sehbehinderte in der nördlich von Tokio gelegenen japanischen Präfektur Saitama geht es so. Wie das Portal Sumikai berichtet, brachte man dort zum letzten Weihnachtsgeschäft einen nach Gehör gerösteten Kaffee heraus. Dieser war so erfolgreich, dass er in Serie ging und zur Haupteinnahmequelle des die Werkstatt tragenden sozialen Vereins geworden ist.

First Crack und Second Crack sind zwei entscheidende Hinweise für den Kaffeeröster, wie lange er die Kaffeebohnen noch in der Rösttrommel lassen oder eben wie schnell der Röstvorgang beendet werden muss. Gerade wer auf andere Sinne verzichten muss, entwickelt oft ein besseres Gespür über die verbliebenen Sinne. Das brachte einen Bekannten des Werkstattleiters auf die Idee mit Hilfe des hervorragenden Hörsinns der Angestellten Kaffee zu rösten. Eine durschlagende Idee, die jetzt ihren Teil zu einer besseren Integration behinderter Menschen in die japanische Gesellschaft beiträgt.