In vielen Unternehmen hat es sich längst herumgesprochen, in der Kaffeeküche findet oft die wichtigste Kommunikation für den Unternehmensablauf statt.

Mit Kaffee fällt auch ein Brainstorming leichter

Das Kaffee nach Mineralwasser das beliebteste Getränk der Deutschen ist, hat sicher auch etwas mit ihrem Arbeitsalltag zu tun. Denn egal ob man in einer Autowerkstatt oder einer Bank, in einer Arztpraxis oder Werbeagentur arbeitet, für die meisten Angestellten und Führungskräfte gehört mindestens eine Tasse Kaffee zum täglichen Arbeitsablauf. Und sobald es im Unternehmen eine wie auch immer ausgestattete Kaffeeküche gibt, wird sie nicht selten zu einem der wichtigsten Orte im jeweiligen Unternehmen.

Im Büroalltag beschränkt sich die Kommunikation unter den Mitarbeitern nicht selten auf jene Kollegen, mit denen sie Büro und Schreibtisch teilen. Im Prinzip eine sinnvolle Sache, weil man sich meistens dabei auch sachlich wie fachlich recht nahe ist, man sich also gegenseitig unterstützen kann. Ein Vorteil, den man aber auch gleichzeitig als Nachteil auslegen kann. Denn weder kommt auf diese Weise ein Blick von außen ins Spiel, noch erfährt man, ob oder wie in anderen Abteilungen vielleicht am gleichen Problem bereits gearbeitet wird. In einer Arbeitswelt, in der Schlagworte wie „Multidisziplinarität“ immer wichtiger werden, oder die Fähigkeit über den Tellerrand blicken zu können ein entscheidender Vorteil geworden ist, kann dies mehr als nur ein kleiner Nachteil sein.

Mit der beste Weg dieses Problem anzugehen, ist die informelle Kommunikation in der Kaffeeküche. Der kurze Plausch führt nicht nur zum Austausch von Informationen, sondern kann auch maßgeblich daran beteiligt sein, neue Ideen zu entwickeln.

Unternehmenskultur in Zeiten des Fachkräftemangels

Dazu ist freilich eine entsprechende Unternehmenskultur Voraussetzung. Will die Geschäftsleitung die Zeit, die die Mitarbeiter für das Besorgen einer frischen Tasse Kaffee brauchen, von der Pause des Angestellten abziehen, weil er währenddessen ja nicht an seinem Arbeitsplatz sitzt und – na ja – arbeitet, wird jegliche informelle Kommunikation von Beginn an abgewürgt.

Kluge Firmenlenker fördern die Kommunikation in der Kaffeeküche, ohne sie jedoch gleich in einen Kaffeeklatsch ausarten zu lassen. Was nicht heißt, dass die Gespräche allein auf betriebliche Themen beschränkt sein müssen. Der Mitarbeiter hat bekanntlich aber auch ein Privatleben, eine Familie, am Wochenende etwas erlebt. Ein Gespräch über private Themen mag mit dem eigentlichen Betriebsablauf nicht zusammenhängen, fördert aber in aller Regel die Stimmung im Unternehmen. Und die Zufriedenheit mit dem Betriebsklima ist in Zeiten des Fachkräftemangels ein Standortvorteil geworden. Gerade auch mit Blick auf die junge Generation, die nicht mehr allein auf die Höhe des Gehalts blickt, wenn es um den Job geht. Ein gutes Betriebsklima ist zu einer Versicherung gegen die Headhunter der Konkurrenz geworden.

Informelle Kommunikation fördern

Auf diese Punkte sollten Sie bei der Anschaffung eines Kaffeevollautomaten für Ihr Unternehmen achten:

  • Leistung: Kaffeevollautomat ist nicht Kaffeevollautomat. Ein Gerät für einen Privathaushalt, in dem vielleicht vier oder fünf Tassen am Tag getrunken werden, ist nicht unbedingt für den Einsatz in einem Unternehmen geeignet, in dem vielleicht die vier- oder fünffache Menge konsumiert wird.
  • Preis: Gerade deshalb kommt es auch auf ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis an. Lassen Sie sich beraten, welches Gerät am besten auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten ist. Der teuerste Kaffeeautomat ist nicht für alle Situationen auch der beste.
  • Ausstattung: Preisunterschiede kommen oft auch durch die unterschiedliche Anzahl an möglichen Kaffeespezialitäten zustande, klären Sie also im Vorfeld was der Kaffeevollautomat liefern können muss.
  • Qualität: Langfristig zahlt sich Qualität immer aus, zum Beispiel beim Mahlwerk für die Kaffeebohnen. Aber schon vom ersten Tag an, zeichnet sich ein hochwertiges Gerät etwa durch eine geringere Lautstärke aus, als ein Billigprodukt.
  • Pflege: Bei guten Kaffeevollautomaten gehören automatische Reinigungsprogramme zu Standard. Dennoch kann manchmal eine wöchentliche Grundreinigung notwendig sein, in der Regel wird das Gerät auch regelmäßig entkalkt werden müssen.

Bei KaffeeTechnik Seubert haben wir ein umfangreiches Angebot an Kaffeevollautomaten für den Einsatz in Unternehmen.

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Diese informelle Kommunikation ergibt sich zwar von selbst, und könnte wahrscheinlich gar nicht von Vorgesetzten erzwungen werden. Es gibt aber natürlich Möglichkeiten sie zu fördern und zumindest in Ansätzen auch zu lenken.

Zuerst einmal muss natürlich der Kaffee stimmen, sonst wird die Kaffeeküche allein am Morgen frequentiert, wenn sich die Mitarbeiter mit Koffein versorgen wollen. Kaffee ist aber mehr als ein Koffeinlieferant, er ist ein Genussmittel. Es zählt also auch der Geschmack, und der unterscheidet sich je nach Bohnenmischung spürbar.

Deutschland ist noch immer ein Land der Filterkaffeetrinker. Doch während in den Privathaushalten der Filterkaffee nach wie vor dominiert, setzen sich in Unternehmen mehr und mehr Kaffeevollautomaten durch. Nachdem sich eine zu komplizierte Bedienung und ein zu großer Reinigungsaufwand als Vorurteile von gestern gezeigt haben, kann der Kaffeevollautomat hier mit all seinen Vorteilen aufwarten. Der Kaffee wird schnell und frisch zubereitet, und hält dabei eine einheitlich hohe Qualitätsstufe ein. Und es ist eben nicht nur Kaffee oder Espresso, der von den Kaffeevollautomaten ausgegeben werden kann, sondern auch diverse Kaffeespezialitäten wie zum Beispiel der beliebte Cappuccino.

Manche Unternehmen steuern zum Kaffee auch noch eine kleine Candybar bei, bei der sich Mitarbeiter mit kostenlosen Snacks versorgen können.

Wichtiger als dieses Extra dürfte aber die Ausstattung der Kaffeeküche an sich sein. Eine kompakte Bauweise und eine große Anzahl möglicher Kaffeespezialitäten schließen sich bei Kaffeevollautomaten zwar nicht aus, aber man sollte ihn dennoch nicht in eine kleine Ecke quetschen, die so ungemütlich wirkt, dass die Mitarbeiter sich ihren Kaffee holen und dann möglichst schnell das Weite suchen. Stattdessen sollte eine Atmosphäre herrschen, die die Waage zwischen anregend und einer Einladung zum Faulenzen hält. Es kann auch nicht schaden, ein paar Sitzgelegenheiten bereitzuhalten, falls sich zwischen zwei Mitarbeitern eine Idee entwickelt hat, die noch etwas ausgearbeitet werden muss, ehe man an seinen Arbeitsplatz daran weiterarbeiten kann.

Auf diese Weise können in der Kaffeeküche die genialsten Ideen entstehen, auch wenn das nicht unbedingt jeden Tag der Fall sein wird. Im Gegenteil, wer diese Schätze heben will, muss seinen Mitarbeitern den notwendigen Freiraum auch zugestehen.