Aus Kaffeesatz haben Startups schon viel hergestellt, doch ein Berliner Startup kam jetzt erstmals auf die Idee eine Uhr daraus zu fertigen.

Nachhaltigkeit wird bei Lilienthal Berlin schon immer großgeschrieben. Das StartUp verkauft bereits Uhren, die nicht nur Solarbetrieben sind, sondern deren Armbänder auch aus nachwachsendem Kork gefertigt werden. Und Nachhaltigkeit steht auch im Mittelpunkt der neuesten Idee der etwas anderen Uhrmacher, die Coffee Watch.

„Sowas wie die Coffee Watch hat es bisher noch nicht gegeben!“, erklärte Lilienthal Berlin-Gründe Jacques Colman gegenüber der Webseite Startup Valley, „Wir benutzen ein neues Material […]. Und wir hinterfragen Dinge. Wir wollen beweisen, dass Nachhaltigkeit, Lifestyle und eine hohe Qualität zusammenpassen.“

Jede Coffee Watch ist auf ihre Art ein Einzelstück

Das StartUp hat eine noch bis zum 10. Oktober 2021 laufende Kickstarterkampagne ins Leben gerufen. Unterstützer können dort bereits jetzt Coffee Watches bestellen, ausgeliefert werden die frühesten Editionen allerdings erst im Februar nächsten Jahres. Dafür spart der Unterstützer der Kampagne, und kann etwa eine Uhr aus der „Latte Edition“ für 149 € erwerben, statt des geplanten Verkaufspreises von 299 €. Die Kickstarter-Uhren der First-Editions sind zudem individuell nummeriert, ein Einzelstück ist allerdings jede Uhr ohnehin.

Basis des Gehäuses der Uhr ist von Berliner Röstereien und Cafés eingesammelter Kaffeesatz, übrigens ganz nachhaltig per Fahrrad eingesammelt. Der Kaffeesatz wird aufbereitet und mit rein pflanzlichen Komponenten vermischt, um ein stabiles Gehäuse für das Uhrwerk formen zu können. Auf Formaldehyde oder auf Erdöl basierende Kunststoffe verzichtet Lilientahl komplett, so dass das Endprodukt nicht nur selbst Ergebnis eines Recyclingprozesses, sondern später selbst wieder komplett recycelbar ist. Ein individuelles Unikat erhält jeder Träger auch deshalb, weil das Uhrgehäuse durch die Aufbereitung des Kaffeesatzes eine einzigartige Textur bekommt.


Schlagwörter: