Viel kennen die internationalen TED-Talks, bei denen Experten mit viel Begeisterung aus ihren Spezialgebieten berichten. Davon gibt es auch eine Kaffee-Variante.

Jährlich lädt die Specialty Coffee Association (SCA) an unterschiedlichen Veranstaltungsorten zum Re:co-Symposium ein. Dabei ist das Motto Re:co – regarding:coffee (bezüglich Kaffee) Programm. Zwischen 15 und 45 Minuten dauern die gehaltenen Vorträge oder Expertenrunden. Zwar drehen sich die Veranstaltungen um Kaffee, zeigen durch die Bandbreite allerdings, wie groß das Themenfeld eigentlich ist.

Da wäre beispielsweise Christopher H. Hendon, theoretischer Chemiker und Postdoc-Stipendiat am MIT, der während des Symposiums 2017 in Seattle über den Einfluss der Kryogentechnik auf das Kaffee-Business sprach (zum Video). Im gleichen Jahr sprachen Rachel Taber, Doug Hewitt, und Meg Karki über den den Zusammenhang zwischen Kaffee und Flüchtlingen (zum Video).

Das nur, um zumindest eine kleine Auswahl zu nennen, denn in den vergangen acht Jahren haben sich auf der YouTube Seite des Re:co Symposium einige interessante Vorträge und Diskussionen angesammelt.

In diesem Jahr plant die SCA das Re:co-Symposium zwischen dem 21. Und 23. April in Portland. Die ersten Sprecher stehen bereits fest. Jeanine Niyonzima-Aroian von JNP Coffee wird etwa über die aktuelle Situation der Kaffeebauern sprechen, und warum es nicht einfach nur reicht sie mit Geld für ihre Arbeit zu entlohnen. Jim Watson von der niederländischen Rabobank liefert eine Analyse der aktuellen Lage im Kaffee-Business an, und will dabei vor allem den Vorteil nutzen, dass der mit einem neutralen Blick von außen auf die Branche blicken kann.

Weitere Sprecher, Termin und Veranstaltungen während des Re:co 2020 finden Sie unter www.recosymposium.org. Während und kurz nach der Veranstaltung ist natürlich geplant, auch die aktuellen Vorträge und Diskussionen online zur Verfügung zu stellen.


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