Obwohl er Rom im Namen trägt, ist keinesfalls geklärt, ob der Espresso Romano wirklich aus Italiens Hauptstadt stammt.

Manchmal sind auch wenn es um Espresso geht die Dinge ein bisschen komplizierter, als sie auf den ersten Blick erscheinen. Das der Espresso Romano etwa in Rom entstanden ist, worauf das Wort „romano“ für „römisch“ doch hinzudeuten scheint, stimmt so nicht ganz. Zumindest erheben auch andere Regionen ihren Anspruch darauf. In Kampanien, der Region um Neapel, etwa, ist man überzeugt den Espresso Romano erfunden zu haben. Allerdings nennt man ihn dort Café Canario oder auch Café al Limone. Doch so stolz man dort auch auf diese regionale Kaffeespezialität ist, es kursieren noch weitere Entstehungsgeschichten.

Einige behaupten, das Getränk sei nur eine Erfindung für Touristen gewesen, andere sehen den Ursprung nicht in Italien, sondern in Südfrankreich. Nach einer oft zitierten Geschichte hat der Espresso Romano sogar eine amerikanische Entstehungsgeschichte und soll mehr oder weniger durch Zufall entstanden sein, als US-Soldaten während und nach dem 2. Weltkrieg in Italien waren.

Was ist ein Espresso Romano?

Selbst auf die Frage um was es sich bei einem Espresso Romano genau handelt, gibt es keine einfache Antwort. Immer gleich sind die beiden Hauptzutaten, Espresso und Zitrone. Manche begnügen sich damit eine Zitronenscheibe in den Espresso zu geben, bei anderen Rezepten wird die Zitrone während des Brühvorgangs mehr oder weniger mit aufgebrüht.

Wie bereitet man einen Espresso Romano zu?

In der einfachsten Variante bereiten Sie wie gewohnt einen frischen Espresso mit Ihrem Siebträger zu und geben eine Scheibe Zitrone hinzu. Etwa genauso, wie ein Barkeeper bei einem Softdrink.

Eine weitere Zubereitungsmethode erfordert eine Espressokanne (Mokkakanne). Füllen Sie zunächst im unteren Teil das Wasser ein und geben sie dann in den Filter das frischgemahlene Kaffeepulver. Anschließend verschrauben Sie den oberen Teil wie gewohnt an den unteren. In den oberen Kannenteil, in den während der Zubereitung der heiße Kaffee gepresst wird, geben Sie die Schalen einer unbehandelten Zitrone. Sie können auch experimentieren und zum Beispiel eine ausgepresste Zitrone hineingeben.

Und wir empfehlen ihnen noch eine dritte Zubereitungsmethode, denn die Kombination Kaffee und Zitrone eignet sich hervorragend für Cold Brew Coffee. Bei dieser Methode kommen die fruchtigen Geschmacksnoten einer Kaffeeröstung besonders zur Geltung, was recht gut mit der Zitrusfrische zusammenpasst.

Übrigens: So schnell und einfach wie noch nie können Sie Cold Brew Coffee übrigens mit der neuen JURA Z10 zubereiten.

Der Espresso Romano gilt manchen als der perfekte Kaffee gegen Kopfschmerzen. Durch seine gefäßerweiternde Wirkung kann bereits das Koffein bei Kopfschmerzen Linderung verschaffen, beim Espresso Roman kommen noch einmal die ätherischen Öle der Zitrusfrucht hinzu.


Schlagwörter: ,