Übersetzt aus dem Französischen bedeutet Café au Lait eigentlich nur „Kaffee mit Milch“, doch in diesem Klassiker steckt mehr als nur Milch.

Unter den Kaffeespezialitäten gehört der Café au Lait nicht nur zu den echten Klassikern, er ist auch eine der ältesten bekannten Zubereitungsformen. Die Ursprünge des Café au Lait lassen sich bis nach Österreich im 17. Jahrhundert zurückverfolgen. Ihren Durchbruch hatte diese Kaffeespezialität aber erst gut ein Jahrhundert später in Frankreich, wo er heute noch zu jedem guten Frühstück dazugehört. Aber auch zu anderen Uhrzeiten ist er bei den Franzosen beliebt. Was sicher auch ein wenig daran liegt, dass ein Café au Lait hervorragend mit Weißbrot oder Käse kombinierbar ist.

So bereiten Sie einen Café au Lait zu

  • Mahlen Sie im ersten Schritt frische Espressobohnen, zur Zubereitung eines doppelten Espresso. Diesen bereiten Sie dann mit Ihrem Siebträger zu, natürlich sollten Sie aber eine große Tasse für den Café au Lait verwenden.
  • Das Verhältnis zwischen Espresso und heißem Wasser dürfte jetzt etwa 1:1 sein, insgesamt haben Sie also rund 100 ml, die kurz, aber wirkungsvoll umgerührt werden müssen.
  • Jetzt gilt es mit Hilfe des Dampfhahns Ihres Siebträgers die rund 120 bis 150 ml Milch zu erhitzen. Als ideal gilt dabei eine Temperatur zwischen 60 und 65 Grad Celsius. Es gibt spezielle Thermometer, mit denen Sie die Milchtemperatur messen können. Allerdings hat man das relativ schnell im Gefühl, also keine Sorge, falls Sie kein Thermometer zur Hand haben.
  • Gießen Sie im abschließenden Schritt langsam die heiße Milch in den Kaffee.

Und fertig ist der Café au Lait.

Übrigens: Die Kaffeespezialität hatte einen großen Einfluss auf die Entwicklung von Espressomaschinen. Als die ersten Siebträger Anfang des letzten Jahrhunderts aufkamen, lag es auch an der Tatsache, dass für einen Café au Lait Milch erhitzt werden muss, dass die Geräte die entsprechende Fähigkeit entwickelten.