In Japan seit Jahrzehnten ein beliebtes Dessert, ist Coffee Jelly hierzulande noch nahezu unbekannt.

Im Sommer darf es auch gerne schon mal etwas erfrischendes sein. Kaffeefreunde greifen dann gerne zum Cold Brew oder zum klassischen Eiskaffee. Letzterer ist auch bei vielen als Dessert beliebt. Sicher kennen Sie auch noch eine ganze Reihe anderer Kaffeedesserts. Aber vielleicht haben wir in dieser Ausgabe des Barista Guides für Sie ein Kaffeedessert, das Sie noch nicht kennen.

Seit den 1960ern als Dessert in Japan beliebt

Dabei ist es gar kein neuer Trend, bereits seit 1960ern ist Coffee Jelly ein beliebtes Dessert – nur eben fast ausschließlich in Japan.

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Coffee Jelly erfreut sich bei den Japanern einer anhaltenden großen Beliebtheit. Kalt serviert ist es gerade an heißen Sommertagen besonders gefragt. Eine japanische Coffeeshop-Kette kam mit der Idee in den 1960ern erstmals auf den Markt, heute gibt es Coffee Jelly auch bei Konkurrenten wie Starbucks und in den Supermärkten des Landes zu kaufen. Oder man macht es einfach selbst, denn auch das ist keine große Kunst.

Zutaten für eine Portion:

  • 500 ml Espresso
  • 1 TL Agar-Agar bzw. normales Gelatinepulver
  • Zucker

So bereiten Sie Coffee Jelly zu:

Die Zubereitung von Coffee Jelly ist kinderleicht. Brühen sie zunächst den Espresso auf, zuckern Sie ihn nach Geschmack und lassen Sie ihn kurz abkühlen. Danach geben Sie einen Esslöffel Agar-Agar hinzu. Agar-Agar ist das traditionell in Japan verwendete Geliermittel, das aus Algen gewonnen wird. Es ist vegan und wird daher auch in Deutschland immer häufiger als Ersatz für klassische Gelatine genutzt. Falls Sie kein Agar-Agar zur Hand haben, können Sie auch Gelatinepulver verwenden bzw. Gelatineblätter (1 TL Agar-Agar entspricht 6 Gelatineblätter). Stellen Sie dann die fertige Mischung zum Festwerden in den Kühlschrank.

Das fertige Coffee Jelly kann dann pur gelöffelt werden, oder Sie geben es zum Beispiel als Zugabe in ein kaltes Glas Milch.