Optisch ein Hingucker, geschmacklich ein Erlebnis. So bereiten Sie einen Bumble Coffee zu.

Bisher haben wir Sie mit unserem Barista Guide auf eine kleine Weltreise durch internationale Kaffeespezialitäten mitgenommen. Dabei ging es aber eher klassisch zu. Hier ein österreichisches Intermezzo, dort ein Irish Coffee und dort vielleicht ein australischer Flat White.

Aber natürlich steht die Kaffeewelt nicht still, und spätestens seit dem letzten Jahrzehnt ist kein Jahr ohne ein eigenes Kaffeetrendgetränk verstrichen. Besonders angesagt ist zwar 2022 wieder einmal der Proffee, eine Mischung aus Proteinshake und Kaffee – über dessen geschmackliche Wirkung kann man aber durchaus unterschiedlicher Meinung sein.

Zum diesjährigen Kaffeetrend könnte es allerdings auch der Bumble Coffee schaffen. „Bumble“ leitet sich dabei von „Bumble Bee“ ab, dem englischen Wort für unsere Hummel. Womit auch schon klargestellt wäre, dass ein Bumble Coffee nicht mit Honig zubereitet wird – Hummeln stellen anders als Bienen keinen Honig her.

Woher der Name Bumble Coffee stammt, erkennt man aber auch auf den ersten Blick: die Kaffeespezialität ist schwarz-gelb gestreift, wie eine Hummel.

Rezept für einen Bumble Coffee

Zutaten:

  • 2 Espressi
  • 250 ml Orangensaft
  • Eiswürfel

So bereiten Sie den Bumble Coffee zu:

Die geringe Zahl der Zutaten verspricht eine schnelle und unkomplizierte Zubereitung. Gießen Sie zunächst den Orangensaft ins Glas und geben Sie dann die Eiswürfel hinzu. Am besten eine ganze Hand voll, so dass die Oberfläche des Saftes mit Eis bedeckt ist.

Im nächsten Schritt wird vorsichtig der Espresso hinzugegossen, damit die beiden Getränke gut getrennt bleiben und so der optische Hummeleffekt entstehen kann.

Übrigens, natürlich lässt sich der Bumble Coffee auch als Cocktail erweitern. Nicht nur dekorativ durch eine Orangenscheibe. Wer es gerne mit Schuss mag, kann zum Beispiel einen Orangenlikör hinzugeben.

Eine geschmacklich gelungene Kombination

Auf den ersten Blick mag Ihnen die Mischung Espresso und Orangensaft vielleicht ein wenig ungewöhnlich erscheinen. Tatsächlich kann beides geschmacklich aber recht gut harmonieren. So überrascht etwa die sanfte Säure des Orangensafts in Kombination mit der bitteren Note des Espresso durch eine überraschend gute Geschmacksharmonie. Zudem bringt der Orangensaft auf natürliche Weise eine angenehme Süße mit, die sonst wahrscheinlich durch die Zugabe von Zucker erreicht werden würde.


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