• Produkte: 0931 / 467 864 20 | Versand: 0931 / 287 903 95

Espressomachinen: Vibrationspumpe vs. Rotationspumpe

Kaffeetechnik Seubert Kaufberater Espressomaschinen

Kaufberatung Siebträger: Welche Pumpentypen gibt es?


Quickmill Vetrano mit Rotationspumpe

Immer wieder werden wir gefragt, worauf es beim Kauf einer Siebträger Espressomaschine ankommt und wo die Unterschiede bei den einzelnen Maschinen liegen.Deshalb stellen wir Ihnen in unserer Serie den Kaufberater für Espressomaschinen zur Verfügung. Zuerst wollen wir einen Blick auf die unterschiedlichen Pumpensysteme werfen und den Unterschied zwischen einer Vibrationspumpe und einer Rotationspumpe aufzeigen.

Worin unterscheiden sich nun die beiden Pumpentypen? Und wofür braucht man überhaupt eine Pumpe? Die Pumpe erfüllt in der Espressomaschine zwei Aufgaben: Zum einen sorgt sie dafür, dass das Wassers über die Brühgruppe in die Tasse befördert wird und zum anderen wird mit Ihrer Hilfe der nötige Druck für die Kaffeezubereitung aufgebaut.


 

Die Vibrationspumpe

Die Art und Weise, wie der Druck aufgebaut wird ist dabei der Hauptunterschied zwischen den beiden Pumpentypen. Um den nötigen Druck im Siebträger aufbauen zu können, benötigt die Vibrationspumpe einen Gegenpol – Im Fall des Siebträgers ist dieser das gepresste Kaffeemehl im Filterträger oder ein Blindsieb. Dieser Gegenpol sorgt dafür, dass sich der Druck von ca. 9-10 bar bei der Zubereitung jedes Mal neu aufbauen muss. Dieser Druckaufbau wird durch ein Schwingen und Vibrieren erreicht, das zur Folge hat, dass die Maschine während der Arbeit vernehmlich brummt und verglichen mit den Siebträgern mit Rotationspumpe sehr viel lauter arbeitet. Erfunden wurde die Vibrationspumpe zu Beginn der 1970er Jahre von der Firma ULKA. Da diese Pumpe günstig herzustellen ist und trotzdem ausreichende Mengen Wasserbewegen kann, hat dieses System es ermöglicht, dass Siebträger Espressomaschinen auch im Privaten Sektor Einzug gehalten haben.

Die Rotationspumpe

Der zweite häufig verwendete Pumpentyp ist die Rotationspumpe. Von der Vibrationspumpe unterscheidet sie sich vor allem durch die Art und Weise, wie sie arbeitet. Die Rotationspumpe funktioniert nach dem Prinzip der Drehschieberpumpe. Dieses Prinzip ermöglicht es diesem System nicht nur, mehrere Brühgruppen gleichzeitig zu bedienen, sondern auch, den Druck konstant zu halten. Das hat zur Folge, dass die Maschine viel schneller und selbstständig Brühbereit ist als eine Maschine mit Vibrationspumpe und zudem noch deutlich ruhiger und geräuschärmer arbeitet. Für die Rotationspumpe spricht weiterhin, dass sie robuster und leistungsstärker ist. Allerdings ist sie nicht so einfach zu reparieren und deutlich teurer als eine Vibrationspumpe.


Vergleich Vibrationspumpe und Rotationspumpe

Was spricht nun im Hausgebrauch für die beiden Pumpen?


Vorteile der Vibrationspumpe:

  • Kostengünstiger Preis bei ausreichender Laufleistung
  • einfacher zu Warten

Vorteile der Rotationspumpe

  • leistungsstark
  • geräuscharm
  • robust
  • konstanter Druck

Fazit

Die Wahl der richtigen Pumpe kann einen großen Einfluß auf den Geschmack Ihres Espressos haben. Sollten Sie sich nicht sicher sein, welche Maschine die Richtige für Sie ist, dann empfehlen wir Ihnen, über unseren Siebträger-Konfigurator die passende Maschine zu wählen. Beantworten Sie einfach die Fragen und wählen Sie die passende Maschine aus unserem Angebot.

Erfahren Sie mehr in unserer Serie: Kaufberater Siebträger


Welche Pumpe ist die Richtige?

Welches Wasserkreislaufsystem passt zu Ihren Bedürfnissen?

» Artikel lesen
Was ist eine PID-Steuerung?

PID steht für „proportional integral derivative“

» mehr erfahren
Wie funktioniert die E61-Brühgruppe?

Warum Sie auf eine E61-Brühgruppe setzen sollten

» weiterlesen
Welches Zubehör benötigen Sie noch zusätzlich?

So sind Sie für die Kaffeezubereitung bestens ausgestattet

» mehr lesen